Citytour Hamburg: Kleine Alster und Alsterarkaden

Die  Reesendammbrücke bietet einen reizvollen Blick auf die Kleine Alster, die Landungstreppen, die Alsterarkaden und das Hamburger Rathaus.

Die Kleine Alster01 Kleine Alster Hamburg

Die Kleine Alster war das Wasserbecken zwischen den beiden Dämmen, durch die man den Alsterfluss einstmals zu Mühlzwecken aufgestaut hatte, dem Niederdamm und dem Reesendamm, dem jetzigen Jungfernstieg. Das Wasser der Kleinen Alster bedeckte einst einen Teil des heutigen Rathausmarktes, den Adolfsplatz, den Alten und den Neuen Wall und reichte bis zu den Großen Bleichen. Im Laufe der Zeit wurde die Kleine Alster durch weitere Aufstauungen und Zuschüttungen immer weiter eingeengt.

Zuletzt ist die Kleine Alster nach dem Großen Brand 1842 bedeutend verkleinert worden. Bis dahin bedeckte sie noch einen großen Teil des Rathausmarktes und die heutige Straße „Plan“. Hier lag eine Wasserkunst zur Versorgung der Stadt mit Alsterwasser. Durch Brandschutt wurde ein großer Teil des Wasserbeckens zugeschüttet und der Reesendamm, der zum Hamburger Rathaus führt,  angelegt. Die Kleine Alster wird nun von vier Straßen bzw. Wegen begrenzt: Vom Reesendamm, der Reesendammbrücke, den Alsterarkaden und der Schleusenbrücke.

Über die Kleine Alster gelangen die Barkassen, die am Jungfernstieg zur Fleetfahrt starten, durch die Rathausschleuse hinter der Schleusenbrücke in den Alsterfleet. Die Rathausschleuse wurde 1843 erbaut und 1890 noch einmal erweitert.

Die Alsterarkaden

Die Alsterarkaden wurden nach dem Großen Brand  nach einem Entwurf des Architekten Alexis de Chateauneuf erbaut. Sie dienen nur dem Fußgängerverkehr. Sie sind überdacht, so dass man hier auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes gehen kann. In den Alsterarkaden befinden sich einige Geschäfte sowie Restaurants, die über  Außenplätze unter den Arkaden anbieten. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick durch die hohen Bögen, zwischen den Säulen hindurch, auf die mit Alsterschwänen, Booten und Barkassen belebte Kleine Alster, die schöne geschwungene Treppe und auf das Hamburger Rathaus.  

Ebenfalls von hier aus zu sehen: Das Kriegerdenkmal mit dem Ernst-Barlach Relief Mutter und Kind.

Die Mellin Passage – die älteste Einkaufspassage Hamburgs

Die Alsterarkaden beherbergen die kleinste und älteste überdachte Einkaufspassage Hamburgs. Sie erinnert ein wenig an die alten Einkaufsgalerien in Paris mit ihren holzeingefassten Geschäften.  Die Mellin Passage verbindet die Alsterarkaden mit dem Neuen Wall.

Bemerkenswert sind die Jugendstil-Deckenmalereien, die erst bei Restaurierungsarbeiten nach einem Brand im Jahr 1989 wieder zum Vorschein kamen.

Den Namen erhielt die Mellin Passage nach einem ehemals hier ansässigen Biskuitbäcker.    

  • Die Kleine AlsterDie Kleine Alster
  • Deckenmalereien Mellin PassageDeckenmalereien Mellin Passage
  • Buchhandlung in der Mellin PassageBuchhandlung in der Mellin Passage
  • Die MellinpassageDie Mellinpassage
  • Die Alsterarkaden mit Blick auf das Hamburger RathausDie Alsterarkaden mit Blick auf das Hamburger Rathaus
  • 06_kiegerdenkmal06_kiegerdenkmal

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Citytour Hamburg

→ Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

→ Der Jungfernstieg

Vom Jungfernstieg in die HafenCity

Citytour Hamburg 

Vom Jungfernstieg in die HafenCity - ein eBook von VIA DA VINCI 

 

Vom Jungfernstieg in die HafenCityNur 900 Meter, normalerweise eine Viertelstunde Fußweg, liegen zwischen dem Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt und der HafenCity. Allein schon dieser knappe Kilometer hat es in sich. Es gibt viel zu entdecken und anzuschauen, um Hamburgs Entstehungsgeschichte mit der neuesten Stadtentwicklung zu verstehen.

VIADAVINCI-CityTours hat auf diesem Spaziergang eine eigene Auswahl von Orts- und Gebäudebeschreibungen für Sie zusammengestellt. So können Sie vor Ihrem inneren Auge eine Verbindung schaffen zwischen dem uralten Hamburg und den städtebaulichen Veränderungen bis heute. Ein kurzer Querschnitt durch mehr als 1000 Jahre Stadtentwicklung.

Dieses eBook ist erhältlich:

Bei amazon als Kindle eBook

From Jungfernstieg to the HafenCity - an eBook in english from VIA DA VINCI

From Jungfernstieg to the HafenCityOnly 900 meter, normally half an hour by foot, lie between the Jungfernstieg in the city centre of Hamburg and the HafenCity. Already this short kilometer is captivating. There is a lot to discover and to see, in order to understand the history of Hamburg and its new urban development.


VIADAVINCI-CityTours arranged an own selection of place and building descriptions for you. In this way you can make a connection between the very old Hamburg and the urban development until now in your mind’s eye. This is short temporal cross-section through more than 1000 years of urban development.

Dieses eBook ist erhältlich:

Bei amazon als eBook

 

 

 

→ Weitere Citytouren in Hamburg→ Weitere Citytouren in Hamburg

Citytour Hamburg - eine Barkassenfahrt durch Hamburgs Fleete

Unsere Barkassenfahrt beginnt am Jungfernstieg (01). Auf der Binnenalster (02) haben wir einen wunderbaren Blick auf die Lombardsbrücke. Wir steuern die Reesendammbrücke an, im Hintergrund zu sehen: das Hamburger Rathaus (03), und fahren unter der Reesendammbrücke hindurch (04).

 Die Traditionsbarkasse St. Georg  Reger Barkassenverkehr auf der Binnenalster  Fahrt Richtung Reesendammbrücke - im Hintergrund das Hamburger Rathaus

 

Wir gelangen zur Kleinen Alster (05). Hier tummeln sich gerne die berühmten Alsterschwäne und auf den Alstertreppen die Touristen. Nachdem wir die Rathausschleuse passiert haben, "schippern" wir auf dem Alsterfleet (06).

Wir fahren von der Binnenalster auf die Kleine Alster  Auf der Kleinen Alster tummeln sich gerne die Alsterschwäne   Auf dem Alsterfleet hinter der Rathausschleuse

 

An der Stadthausbrücke (07). Zwischen den Pfeilern des roten Backsteingebäudes im Vordergrund, ist das Görtzpalais am Neuen Wall zu sehen. Es gehörte zum ehemaligen Stadthaus, das im Dritten Reich Sitz der Gestapo-Zentrale in Hamburg war.

Die Brücke im Hintergrund ist die Heiligengeistbrücke (08), erbaut 1883 bis 1885 und benannt nach dem Heiligen-Geist-Hospital, das hier in der Nähe stand. Links sehen wir das Hotel Steigenberger.

Wir befinden uns immer noch auf dem Alsterfleet und passieren die Schaartorschleuse (09). Das Schaartor war eines der zehn mittelalterlichen Stadttore Hamburg.

Bei der Stadthausbrücke nahe Neuer Wall. Links schaut der Görtzpalais durch die Backsteinstreben des Hotels Steigenberger  Wir passieren das Hotel Steigenberger - im Hintergrund liegt die Heiligengeistbrücke  In der Schaartorschleuse

 

Nachdem wir die Schaartorschleuse passiert haben, erreichen wir den Binnen- oder Niederhafen (10). Hier liegen Sportboote, Segelschiffe und Barkassen. Der Binnenhafen war vor der Eröffnung des Sandtorhafens im Jahre 1866, der bedeutendste Warenumschlagsplatz Hamburgs.

Wir sind gerade in den Kehrwiederfleet eingebogen, dem Tor zur Speicherstadt. Das Gebäude dort oben, auf der Kehrwiederspitze, ist die Hafenpolizeiwache 2 (11), bundesweit bekannt geworden durch die Fernsehsendung "Notruf Hafenkante". Die Brücke ist die Niederbaumbrücke - nach rechts geht’s Richtung Baumwall, nach links Richtung HafenCity.

Fahrt durch den Kehrwiederfleet/ Wandrahmsfleet (12). Im Hintergrund sehen wir die Kibbelstegbrücken, die die HafenCity mit der Innenstadt verbinden.

Wir verlassen das Alsterfleet, im Hintergrund erblicken wir die Katharinenkirche  Einfahrt in den Kehrwiederfleet, vorbei an der Hafenpolizeiwache und die Niederbaumbrücke  Auf dem Kehrwiederfleet

 

(13) Fassadenansicht in der Speicherstadt und (14) Giebeltürmchen der Speicher am Wandrahmsfleet.

Das Wasserschlösschen (15) zwischen dem Wandrahmsfleet rechts und dem Holländischbrooksfleet links. Das Gebäude diente im 19. Jahrhundert als Wohn- und Werkshaus für die Windenwärter. Mit Hilfe von Winden wurden Güter in die Speicher transportiert, denn es gab seiner Zeit keine Lastenaufzüge. Die Winden mussten dementsprechend gewartet werden. So war im Wasserschloss auch eine Schmiede untergebracht.

Die typischen Fassaden der Speicher  Filigrane Giebeltürmchen am Wandrahmsfleet  Das Wasserschloss zwischen Wandrahmsfleet und Holländischbrookfleet

 

Durch den Oberhafen (16) geht es an den Deichtorhallen vorbei (17), hinein in den Ericusgraben. Von hier aus haben wir einen Blick auf das „Rathaus der Speicherstadt“ (18), dem Hauptgebäude der HHLA (Hamburger Hafen- und Lagerhaus Gesellschaft).

Im Oberhafen  Die Deichtorhallen, urspr. als Markthallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs erbaut.  Das "Rathaus" der Speicherstadt, Sitz der HHLA

 

Wir passieren das Internationale Maritime Museum (19), den ehemaligen Kaispeicher B, dem ältesten erhaltenen Speicher der Speicherstadt.

Wir biegen in den Magdeburger Hafen ein, werfen einen ersten Blick auf die (20) Elbphilharmonie und genießen anschließend typisches Hamburger Hafenambiente (21,22,23)

Internationales Maritimes Museum im ehemaligen Kaispeicher   Die Elbphilharmonie   Entlang der Kais des Hamburger Hafens

Blick von der Barkasse auf die riesigen Containerschiffe    Entlang der Kaianlagen   Wir passieren den Strandkai hier stand bis Ende der 80er Jahre das Hamburger Gaswerk

 

Wir fahren am Strandkai vorbei und werfen einen Blick auf das preisgekrönte Unileverhaus und den Marco-Polo-Tower (24). Die Spitze des Strandkais ist nach wie vor unbebaut.

Vorbei an der Elbphilharmonie (25), die auf den Grundmauern, des ehemaligen Kaiserspeichers oder Kaispeichers A steht, biegen wir in den Sandtor- oder Traditionsschiffhafen ein. Der Sandtorhafen wurde 1866 eröffnet und galt damals als einer der schnellsten und modernsten Waren-Umschlagsplätze der Welt. Der Bereich rund um den Sandtorhafen (26) war 2003 der erste fertiggestellte Bereich der neuen HafenCity.

Elbphilharmonie   Viel Betrieb im Niederhafen   Traditionsschiffe im Sandtorhafen

 

Heute ist er Liege- und Ankerplatz für Traditionsschiffe wie das Feuerlöschboot Repsold, Baujahr 1941 oder das Dampfschiff Schaarhörn aus dem Jahre 1908.

Mit einem letzten Blick auf die Elbphilharmonie (28) geht es nun wieder zurück Richtung Jungfernstieg.

                                 Elbphilharmonie 

 

Citytouren in Hamburg auf einen Blick:

→ Citytour Hamburg: Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen 

 

 

 

Jetzt mitmachen bei VIADAVINCI-CityTours!


VIADAVINCI-CityTours zeigt Fotos und Information aus Städten aller Kontinente, zur Verfügung gestellt von Reisenden und Einwohnern, von Fans und Kunden.

Die Redaktion nimmt die Fotos und Infos per email oder CD entgegen, ergänzt Informationen und bereitet sie für die Webseite auf. So entsteht eine CityTour-Plattform, die bekannte und weniger bekannte Städte abseits der üblichen Touristenpfade vorstellt. E-Mail: redaktion@viadavinci-citytours.com. Wir freuen uns auf Dich!

Foto-Tour: Vom Jungfernstieg in die HafenCity

Unsere Foto-Tour startet an der U-Bahn Jungfernstieg/ Binnenalsterseite. Für 45,00 € pro Person biete ich einen ganz besonderen Blick  auf das Herz Hamburgs. Anekdoten aus der ereignisreichen Hamburger Geschichte und viele wunderschöne Fotopoints laden zum Schwärmen und Fotografieren ein. Ich gebe während der Tour gerne Hilfestellungen für Hobbyfotografen. Um die Tour auch auf dem eigenen Kindle/ Smartphone mit verfolgen zu können, laden Sie sich hier für 2,99 € die aktuelle Version auf ihr eBook. Ich freue mich auf Sie!

Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular für Ihre Voranmeldung. Geben Sie im Feld Nachricht die Anzahl der teilnehmenden Personen, Ihre vollständige Anschrift sowie ein oder zwei Wunschtermine an, damit wir die Führungen optimal koordinieren können. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per Email.

 

Es grüßt Sie, Ihre Nicole Boysen.

Tel. 040/ 84 87 87 87


 Kurzbeschreibung:

 

alsterpavillonUnsere Tour beginnt am Jungfernstieg. Wir erfahren etwas über die Geschichte dieser weltberühmten Promenade, über den Alsterpavillon, Streit´s Haus, Heine Haus und Alsterhaus.

 

 

 

 

 

 

 

AlsterarkadenWeiter geht es zur Kleinen Alster mit dem venezianischen Flair der Alsterarkaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

BergstrasseUnser Weg führt uns die Bergstraße hinauf zur Petrikirche, der ältesten Marktkirche der Stadt. Hier gelangen wir zur Wiege Hamburgs, mit dem vermuteten Standort der Hammaburg, und besichtigen die Ausgrabungen des Bischofsturms.

 

 

 

 

 

Vorbei am Domplatz, dem Standort des ehemaligen Mariendoms, dem Schopenstehl und dem "Reichenstrassenfleet" mit kleinen seitlichen Abstechern zu Hamburger Kontorhäusern überqueren wir den Zollkanal und kommen in die Speicherstadt, dem weltweit größten zusammenhängenden Lagerkomplex.

Wir werfen einen Blick in das "Rathaus der Speicherstadt" und gehen durch die kopfsteingepflasterten Gänge entlang der Fleete, Lagerhäuser und Wasserschlösschen.

 

 

 

HafenCityIn der HafenCity, dem jüngsten Hamburger Stadtteil, endet unsere Tour. Der Kontrast zwischen der historischen Speicherstadt und den modernen Büro- und Geschäftsbauten ist beeindruckend. Wer nach unserem Rundgang noch gut zu Fuß ist, kann von hier aus noch auf eigene Faust durch die HafenCity schlendern. Gerne gebe ich hierzu vor Ort weitere Tipps.

Citytour Hamburg

CityTour Hamburg: Sehenswürdigkeiten und Highlights

Hamburg hat Einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Ob Hamburger Hafen und Speicherstadt mit maritimen Flair, Szeneviertel wie die Schanze und Ottensen oder die noblen Stadtteile wie Blankenese und Eppendorf. Jeder Stadtteil hat seinen ganz individuellen Reiz.

Wir stellen Stadtteile und lohnenswerte Ausflüge vor, so dass Ihr eure ganz persönlichen Highlights herausfiltern und eine Citytour durch Hamburg planen könnt.

 

Sehenswertes in Hamburg:

Hafen Hamburg: Das Tor zur Welt Citytour Hamburg: Containerterminal Hafen HamburgContainerterminal Hafen Hamburg

Der Hafen ist seit Jahrhunderten die Lebensader der Stadt. Ihm verdankt Hamburg seinen Aufstieg zu einem der größten Handelsplätze weltweit
Sehenswert ist der Hamburger Hafen vor allem von Bord eines Schiffes. Zahlreiche Hafenrundfahrten starten von den Hamburger Landungsbrücken. Die Auswahl ist groß: von der offenen Barkasse bis zum Raddampfer ist alles dabei, natürlich mit gutgelaunten Hafenkapitänen, die über genaue Kenntnisse der großen Pötte verfügen, die regelmäßig in den Hamburger Hafen einfahren, und die gerne aus dem Nähkästchen plaudern und Geschichten rund um den Hamburger Hafen „vertellen“.

Speicherstadt Hamburg: Meisterwerk auf EichenpfählenCitytour Hamburg Speicherstadt: HHLA Hauptverwaltung

Die Hamburger Speicherstadt entstand Ende des 19. Jh. auf den vorgelagerten Inseln Hamburgs, die bis dahin mit Wohnhäusern bebaut waren. Die damaligen Gängeviertel dieses Areals mussten den neuen Lagerhäusern aus Backstein weichen. Durch den Anschluss Hamburgs an den Deutschen Zollverein wurde die Speicherstadt zur Freihandelszone erklärt. Die Lagerhäuser an den Fleeten der Innenstadt zogen in die Speicherstadt um.
Heute steht die denkmalgeschützte Speicherstadt Hamburg kurz vor der Ernennung zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Funktion als Warenlager ist so gut wie eingestellt. Seit dem Ende der Freihandelszone Speicherstadt im Jahr 2003 wandelt sie sich zum Eventviertel. Mit den Hamburg Dungeons (Gruselkabinett), dem Miniaturwunderland (Modelleisenbahn), dem Dialog im Dunkeln, dem Gewürzmuseum oder dem Internationalen Maritimen Museum wurde die Stadt belebt und ist heute ein Anziehungspunkt für Hamburg-Besucher.

Hamburg Innenstadt: Einkaufsparadies und KontorhausviertelCitytour Hamburg Innenstadt: Alsterpavillon am Jungfernstieg

Die Innenstadt Hamburgs wird geprägt durch die Binnenalster, den Jungfernstieg und natürlich durch das Hamburger Rathaus. Hier pulsiert das Leben. Die Mönckebergstraße, die den Rathausmarkt mit dem Hamburger Hauptbahnhof verbindet, ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Einmalig ist das Flair auf und rund um den Jungfernstieg mit zahlreichen Einkaufspassagen, den venezianisch angehauchten Alsterarkaden an der Kleinen Alster und dem Neuen Wall, eine der teuersten Einkaufsstraßen der Welt.

Eine Citytour durch Hamburgs Stadtteile Altstadt und Neustadt startet am Besten hier am Jungfernstieg, der gleichzeitig eine der Hauptverkehrsknotenpunkte ist. Von hier aus sind viele Hamburger Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen: Das Kontorhausviertel mit dem Chile Haus, das Hamburger Rathaus, die Speicherstadt Hamburg, die Altstadt mit der Nikolaikirche und der Deichstraße und er jüngste Hamburger Stadtteil, die HafenCity.

Hamburg Hafencity: Der jüngste Stadtteil HamburgsCitytour Hamburg: Hafencity Hamburg Sumatra Gebäude

Noch hat sie es schwer, die Herzen der Hamburger zu erobern. Viel Glas, viel Stein, wenig Grün und die derzeit noch überwiegenden Bürogebäude verbreiten noch keine Wohlfühlatmosphäre. Die ansässigen Geschäfte klagen über mangelnde Laufkundschaft. Die Touristen, die durch die Kreuzfahrtschiffe und das Cruise Terminal direkt in der HafenCity landen, bilden noch keine ausreichende Geschäftsgrundlage.  Die neue HafenCity entsteht auf dem Areal des Großen Grasbrooks, rund um den ehemaligen Sandtorhafen und Grasbrookhafen. Die alten Hafenanlagen wurden bis auf das Gebäude des Hafenamtes komplett abgerissen und seit 2001 neu bebaut. Die Gesamtplanungen reichen hinein bis ins Jahr 2025. Unweit der HafenCity liegt der Kleine Grasbrook. Diese Elbinsel spielt bei den Planungen zur Bewerbung Hamburgs für die Olympiade 2024 eine wesentliche Rolle.
Bei schönem Wetter lockt die HafenCity auch die Hamburger selbst an, die hier gerne entlang des Dalmannkais bummeln. Auf der Kehrwiederspitze befindet sich das imposante Bauwerk der neuen Hamburger Elbphilharmonie, die im Jahre 2017 nun endgültig eröffnet werden soll.

Hamburg St. Pauli: Der Hamburger BergCitytour Hamburg: Hamburg St. Pauli Grosse Freiheit

Der Stadtteil St. Pauli liegt auf einer Anhöhe. Der Hamburger Berg ist heute der Name einer Straße, in der sich einige Szene-Restaurants bzw. Gaststätte befinden. Zur Elbe hin geht es bergauf bis zur Hafenstraße und dem Fiction Park. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick hinunter auf die Elbe und die Hafenanlagen am gegenüberliegenden Ufer.
Wer eine Citytour durch St. Pauli plant, sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen. Der Mittelpunkt von St. Pauli ist die Reeperbahn mit dem Spielbudenplatz und davon abgehend die Große Freiheit und der Hans Albers Platz. Direkt an der Reeperbahn liegen das Wachsfigurenkabinett Panoptikum, das Schmidt´s Theater, das St. Pauli Theater, das Schmidt´s Tivoli und die Davidwache, die Polizeiwache von St. Pauli.

 

Noch mehr Highlights in Hamburg: Szeneviertel, Stadtteile, Außenalster und ParksCitytour Hamburg: Schanzenviertel Hamburg Rote Flora

Weitere Sehenswürdigkeiten und Attraktionen Hamburgs verteilen sich auf das erweiterte Stadtgebiet. Dazu zählt natürlich der weltbekannte Tierpark Hagenbeck, der Stadtpark mit dem Planetarium, der Friedhof Ohlsdorf, die gesamte Waterkant bis nach Hamburg Blankenese, das Schanzenviertel, das Gebiet rund um die Hamburger Außenalster mit den Stadtteilen Harvestehude, Uhlenhorst, Rotherbaum und St. Georg sowie entlang des Flusslaufes der Alster die Stadtteile Eppendorf und Winterhude.


Nicht zu vergessen: Hamburg Ottensen, im Volksmund auch Mottenburg genannt. Das ehemalige Industriedorf mit seinen Maschinen- und Fischfabriken ist ebenfalls einen Rundgang wert. Ottensen grenzt unmittelbar an Altona, das erst seit 1938 zu Hamburg gehört und ein wunderschönes Rathaus hat. Viele der ehemaligen Fabrikgebäude Ottensens wurden restauriert und neuen Nutzungen zugeführt. Sie dienen heute als Veranstaltungsräume, Kreativ-Werkstätten und Bürogebäude. Ottensen hat ein ganz eigenes Flair: in den engen, kopfsteingepflasterten Gassen und an den kleinen Plätze finden sich zahlreiche individuelle und inhabergeführte Geschäfte, die zu einer eigenen kleinen Hamburg Citytour einladen.

 

Hamburg Altona

Citytour Hamburg: Altona - Das Rathaus

In Hamburg Altona, in der Königstraße 10, befindet sich der seit 1960 denkmalgeschützte Jüdische Friedhof. Er wurde im Jahr 1611 von portugiesischen Juden angelegt und 1877 geschlossen. Der Friedhof gilt als eine der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder der Welt. Von April bis September ist der Friedhof zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 18.00, Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

In der Großen Bergstraße, einer einst sehr belebten Einkaufsstraße Altonas, die zuletzt durch die Schließung vieler Geschäfte und dem verblassten Charme der 1970er Jahre ein tristes Dasein fristete, ist neues Leben eingekehrt. Hier hat IKEA 2015 seine erste innerstädtische Niederlassung eröffnet. Dadurch wurde die Große Bergstraße für Anwohner und Geschäftsinhaber aufgewertet und ist nun wesentlich lebendiger.

Das Zentrum Altonas ist das Altonaer Rathaus mit dem Platz der Rebublik und dem Stuhlmannbrunnen aus dem Jahr 1900. Der Name stammt vom Stifter des Brunnens, Günther Ludwig Stuhlmann, dem Gründer der Altonaer Gas- und Wasseranstalt AG. Der Stuhlmannbrunnen mit den beiden Zentauren, die um einen Fisch kämpfen symbolisiert den Konkurrenzkampf der beiden Städte Hamburg und Altona (bis 1938 selbstständig) um die Vorherrschaft in der Fischerei und Fischverarbeitung.

CityTouren in Hamburg:

→ Citytour Hamburg: Der Jungfernstieg

→ Stadtrundgang: Vom Jungfernstieg in die HafenCity eBook

→ Stadtrundgang: Vom Rathaus zur Alten Börse (Handelskammer)

→ Citytour Hamburg Altona

→ Die Hamburger HafenCity 

→ Citytour Hamburger Altstadt

→ Citytour Hamburger Neustadt

→ Citytour Hamburg: Friedhof Ohlsdorf

→ Citytour Hamburg -Stadtteil Ottensen

→ Citytour Hamburg Event: Hamburg Blue Ports  

→ Citytour Hamburg: Mit dem Fahrrad entlang der Alster

→ Citytour Hamburg: Blankenese

→ Citytour Hamburg: Rothenburgsort (Elbinsel Kaltehofe)

→ Citytour Hamburg: Speicherstadt

→ Citytour Hamburg: Fleetfahrt durch Hamburg

→ Citytour Hamburg: Ausgrabungsstätte Neustadt/ Neue Burg 2015

→ Hamburgische Geschichten und Sagen 

Interessante Hamburg Links:

→ Hamburg Greeter - Komm als Gast, geh als Freund

→ Stadtteilrundgänge, vorgestellt vom Magazin Der Hamburger

 

 

Citytour Hamburg: Der Jungfernstieg

Citytour Hamburg: Der Jungfernstieg

Geschichte des Jungfernstiegsjungfernstieg

Der Jungfernstieg liegt zwischen der Binnenalster und der Hamburger Innenstadt. Die breite Straße mit der großzügigen Promenade war ursprünglich ein schmaler Damm. Dieser Damm wurde im Jahre 1245 durch den Alsterfluss geschüttet, um ihn zu Mühlzwecken aufzustauen. Er hieß der Reesendamm nach dem Müller Reese, dem Pächter der Mühle. Binnen- und Außenalster, die durch diese Aufstauung entstanden, sind also ursprünglich nichts weiter als ein großer Mühlenteich. Vorher hatte sich der Alsterfluss durch sumpfige Wiesen geschlängelt.

Der Reesendamm war durch drei Tore geschützt. Das innere, das mittlere und äußere Dammtor, die ungefähr dort lagen, wo jetzt die Alsterarkaden, der Neue Wall und der Neue Jungfernstieg abgehen. Neben dem äußeren Tor lag ein großer Turm, der „Isern Hinnerk, nach dem der Gänsemarkt ursprünglich „der Markt bei dem Isern Hinnerk“ genannt wurde.

Als nun zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges die Festungswerke erweitert wurden, verlegte man das Dammtor in die Gegend des heutigen Botanischen Gartens. Der Reesendamm wurde verbreitert, mit Bäumen bepflanzt, mit einer Reihe schöner Häuser bebaut und so allmählich der beliebteste Spazierweg der Hamburger, besonders der jungen Mädchen oder Jungfern. Man nannte den Reesendamm daher im Scherz wohl den Jungfernstieg, bis sich dieser Name so einbürgerte, dass er den alten verdrängte.

Den Namen Reesendamm trägt jetzt die nach dem Großen Brand 1842 neu aufgeschüttete Straße an der Kleinen Alster. Die Bogenbrücke zwischen Binnenalster und Kleiner Alster, wo einst die Mühlen gestanden haben, heißt Reesendammbrücke.

Jungfernstieg und Alsterpavillonalsterpavillon aussenbestuhlung

Vom Jungfernstieg zweigen außer den Alsterarkaden noch zwei Straßen ab, der Neue Wall und die Großen Bleichen. Zwischen dem Neuen Wall und den Großen Bleichen geht es auf breiten Treppen hinab zu den Schiffsanlagen für die Alsterbarkassen. Den großen Bleichen gegenüber liegt der Alsterpavillon, ein Restaurant mit vielen Außenplätzen sowohl zur Binnenalster als auch zum Jungfernstieg hin. Zwischen den Stühlen und Tischen stehen in großen Kübeln Palmen und Grünpflanzen.

Den ersten Alsterpavillon ließ ein Französischer Flüchtling im Jahre 1799 erbauen. Seitdem ist er mehrfach umgebaut worden. In den 1920er und 1930er Jahren fanden hier ausgelassene Swing-Partys statt.
Die prachtvollen Häuser, die hier am Jungfernstieg stehen, wie der Hamburger Hof, das Alsterhaus, das Heine Haus und das Streit´s Haus, enstanden erst Mitte bis Ende des 19. Jh. Zuvor zerstörte der Große Hamburger Brand von 1842 innerhalb von 3 Tagen fast die gesamte Innenstadt und eben auch die Häuserreihe am Jungfernstieg.

Karte Hamburg: Jungfernstieg - Binnenalster www.openstreetmap.org

jungfernstieg openstreetmap 

 

 

 

 

Vom Jungfernstieg in die HafenCity

Eine VIA DA VINCI-CityTour im Kindle Format

Nur 900 Meter, normalerweise eine Viertelstunde Fußweg, liegen zwischen dem Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt und der HafenCity. Und allein schon dieser knappe Kilometer hat es in sich, es gibt viel zu entdecken und anzuschauen, um Hamburgs Entstehungsgeschichte mit der neuesten Stadtentwicklung zu verstehen.VIA DA Vinci City Tour in the Kindle Format

Just 900 meters, normally a fifteen minute walk, lie between the Jungfernstieg in Hamburg's city center and the port city. And if only this terse kilometers has it all, there is much to discover and to look to understand the genesis of Hamburg's latest urban development.

VIA DA VINCI-CityTours hat für Sie auf diesem Spaziergang eine eigene Auswahl von Orts- und Gebäudebeschreibungen zusammengestellt, so können Sie vor Ihrem inneren Auge eine Verbindung schaffen zwischen dem uralten Hamburg und den städtebaulichen Veränderungen bis heute. Ein kurzer Querschnitt durch mehr als 1000 Jahre Stadtentwicklung.

Unsere Bildergalerie vermittelt Ihnen vorab ein paar Eindrücke. Unsere CityTour  Vom Jungfernstieg in die Hafencity steht  als Kindle-Edition auf Amazon zum Download bereit. Das Kindle App ist auch für Smartphones und Tablet PC´s verfügbar. Einfach herunterladen und losmarschieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei unserem Pilotprojekt Hamburg CityTour vom Jungfernstieg in die HafenCity! Mailen Sie uns, wie Ihnen unsere Auswahl gefallen hat oder senden Sie weitere Vorschläge und Wünsche an unsere Kontaktadresse.

 Über Kindle: Kindle ist das eBook Format von Amazon. Wir haben uns dafür entschieden, unsere City-Touren im Kindle eBook-Format zu erstellen, da die Firma Amazon Kindle-Applikationen für Smartphones und Tablet-PC´s zur Verfügung stellt. Diese Apps können auf dem gewünschten Gerät installiert werden.  Beim Kauf der Stadtführung über den Shop von Amazon kann ausgewählt werden, auf welches Gerät die Tour heruntergeladen werden soll. So sind sie flexibel und können die Tour zum gewünschten Zeitpunkt auf ihrem Gerät aufrufen. → Link zu den Gratis Kindle-Apps für PC, Smartphone und Tablet-PC


→ English Version of our Kindle Citytour From Jungfernstieg to the HafenCity

Ein Auszug der Sehenswürdigkeiten unserer CityTour Hamburg: Vom Jungfernstieg in die Hafencity:

  • Die PetrikircheDie Petrikirche
  • Der PlanDer Plan
  • Der DomplatzDer Domplatz
  • Bürgerhäuser BrandstwieteBürgerhäuser Brandstwiete
  • Das AfrikahausDas Afrikahaus
  • Das ZollmuseumDas Zollmuseum
  • Das FleetschlösschenDas Fleetschlösschen
  • Bürgerhäuser im SchopenstehlBürgerhäuser im Schopenstehl
  • Der ZollkanalDer Zollkanal
  • Das Maritim MuseumDas Maritim Museum
  • Die Kleine AlsterDie Kleine Alster
  • Speicherblock PSpeicherblock P
  • Das Maritim MuseumDas Maritim Museum
  • Der BallindammDer Ballindamm
  • Der Löwenkopf-TürknaufDer Löwenkopf-Türknauf
  • Das Heine HausDas Heine Haus
  • Holländischer BrookHolländischer Brook
  • Der JungfernstiegDer Jungfernstieg
  • Der AlsterpavillonDer Alsterpavillon
  • Hamburger Hof, Heine Haus und Streit'sHamburger Hof, Heine Haus und Streit's
  • KaffeespeicherKaffeespeicher
  • Die KornhausbrückeDie Kornhausbrücke
  • Das AlsterhausDas Alsterhaus
  • Hauptverwaltung HHLAHauptverwaltung HHLA
  • ÜberseequartierÜberseequartier

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Citytour Hamburg

→ Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

 

 

 

 

 

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