Hamburg-Altstadt

Hamburg-Altstadt (5)

Die Trostbrücke ist älteste Verbindung zwischen der Hamburger Altstadt und der Neustadt. Die beiden Statuen auf der Brücke stellen den Heiligen Ansgar und den holsteinischen Grafen zu Schauenburg Graf Gustav Adolf III dar. Der Heilige Ansgar, erster Erzbischof von Hamburg steht für die Hamburger Altstadt und Graf Gustav Adolf III für die von ihm gegründete Neustadt.

Auf der Altstadt-Seite steht das Gebäude der Patriotischen Gesellschaft.

Die älteste Gesellschaft dieser Art in Deutschland wurde als „Hamburgische Gesellschaft zur Beförderung der Künste und des nützlichen Gewerbes“ 1765 gegründet. Die politisch neutrale Patriotische Gesellschaft verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Gemeinwohls der Stadt, unter anderem in Kunst und Kultur, im Erziehungswesen, in der sozialen Vorsorge und in der Wirtschaftsförderung.

Das Gebäude wurde in den Jahren 1844 bis 1847 auf den Fundamenten des alten Rathauses errichtet, das 1842 während des Großen Brandes gesprengt wurde, um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern – leider ohne Erfolg. Bis zur Fertigstellung des Rathauses 1897 tagte hier die Hamburgische Bürgerschaft.

 

  • Die TrostbrückeDie Trostbrücke
  • Der heilige AnsgarDer heilige Ansgar
  • Gustav Adolf IIIGustav Adolf III
  • Schild an der TrostbrückeSchild an der Trostbrücke

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Der Laeiszhof wurde 1897-1898 als Kontorhaus für die Firma F. Laeisz nach Plänen von Bernhard Hansen, Emil Meerwein und Martin Haller erbaut. Das Kontorhaus liegt an der Trostbrücke, auf der Seite der Neustadt, in unmittelbarer Nähe der Nikolaikirche.

Das Treppenhaus mit Geländern in Jugenstil-Optik ist wirklich imposant. Auch die Paternoster sind noch in Betrieb.

 

  • Der LaeiszhofDer Laeiszhof
  • Ansicht vom NikolaifleetAnsicht vom Nikolaifleet

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Das Afrikahaus in der Großen Reichenstraße in der Hamburger Altstadt wurde 1899 nach einem Entwurf des Architekten Martin Haller als  Firmensitz der Reederei Woermann erbaut. Heute dient das Kontorhaus verschiedenen Firmen als Bürohaus.

Das Elefantenportal zum hinteren Gebäudeportal symbolisiert das internationale Wirken der Reederei.

Fotos mit freundlicher Genehmigung der Völckers Immobilien Management GmbH

 

  • Innenhofansicht AfrikahausInnenhofansicht Afrikahaus
  • Haupteingang AfrikahausHaupteingang Afrikahaus
  • DurchblickDurchblick
  • Fassade AfrikahausFassade Afrikahaus
  • EingangsportalEingangsportal
  • Im TreppenhausIm Treppenhaus
  • Das ElefantenportalDas Elefantenportal

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Die Petrikirche

Die Hauptkirche St. Petri ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs und wurde erstmals 1195 als Marktkirche urkundlich erwähnt. Leider im Großen Brand 1842 zerstört. Fleißige Retter konnten aber damals einige Kunstschätze retten. z.B. den Löwenkopf Turmknopf aus dem 14. Jh., das Gemälde des Heiligen Ansgar von Bornemann und der Hochaltar von Bertram, der heute in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt ist.

Das Renaissance-Portal des ehemaligen Seitenschiffs der Kirche aus dem Jahre 1604/1605 befindet sich heute im Museum für Hamburgische Geschichte.

Der Zugang zum Turm ist 10-17 Uhr geöffnet, Sonntags nach dem 10.00 Uhr Gottesdienst bis 16 Uhr.

Weitere Infos zur Petrikirche: http://www.sankt-petri.de/

  • Der Loewenkopf TuerknopfDer Loewenkopf Tuerknopf
  • Im Turmgiebel der PetrikircheIm Turmgiebel der Petrikirche
  • Blick auf Nikolaikirche, Elbphilharmonie, MichelBlick auf Nikolaikirche, Elbphilharmonie, Michel
  • Das Glockengeläut der PetrikircheDas Glockengeläut der Petrikirche
  • Die PetrikircheDie Petrikirche
  • Blick auf das Hamburger RathausBlick auf das Hamburger Rathaus
  • Blick auf Jungfernstieg und BinnenalsterBlick auf Jungfernstieg und Binnenalster
  • Im Turm der PetrikircheIm Turm der Petrikirche
  • Turmaufstieg PetrikircheTurmaufstieg Petrikirche

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Die Börse, heute Sitz der Handelskammer, konnte vor der Zerstörung des Feuers des Großen Brandes 1842 gerettet werden. Hier ein Auszug aus der Hamburg Chronik "Geschichte der Stadt Hamburg" von Dr. F.G. Gallois von 1867, Verlag William Oncken:

"Der Commerzbürger Dill aber, im Keller mit dem Wegpacken von Büchern beschäftigt, hatte den Lärm der Räumung überhört und fand, hinaufgehend, die weite Halle der Börse fast leer. Er wollte dieselbe nicht überdauern. Er wies die Aufforderung eines Offiziers, sich zu retten, zurück. Oben fand er noch Denicke und Hasse, die ihn gesucht hatten, und sie trafen vor dem Gebäude noch sieben Andere, welche in der allgemeinen Verwirrung den Ausweg nicht hatten finden können und sich der Verzweiflung hingaben.
Aber von Dill angefeuert, machten Alle aus der Noth eine Tugend und verteidigten zugleich Gebäude und Leben."

"Einen kleinen Vorrath Wasser fand man auf dem Dache, wie in der Küche des Castellans; zuletzt griff man zu den unsauberen Flüssigkeiten; Alles wurde gesammelt und in kleinsten Portionen verwendet: Der letzte Tropfen löschte den letzten Funken aus. Da auch ringsum die brennenden Häuser zusammengefallen, so stand nichts Erhebliches mehr zu fürchten. Die Geretteten läuteten ihren Jubel mit der Börsenglocke aus und steckten eine weiße Fahne aus"

  • Haupteingang der HandelskammerHaupteingang der Handelskammer
  • CommerzsaalCommerzsaal
  • BoersensaalBoersensaal
  • BoersenflurBoersenflur
  • Fenster des Boersensaals auf dem RathhausturmFenster des Boersensaals auf dem Rathhausturm
  • Konvoischiffe im EffektensaalKonvoischiffe im Effektensaal
  • Verbindungsgang zwischen Boersensaal und CommerzsaalVerbindungsgang zwischen Boersensaal und Commerzsaal
  • Die TurmuhrDie Turmuhr

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