CityTour Hamburg

Die Alster – Mit dem Fahrrad auf dem Alsterwanderweg

Die Quelle der 56 km langen Alster befindet sich in Henstedt-Rhen in Schleswig-Holstein. Der Fluss führt durch das südliche Schleswig-Holstein, den Kreis Segeberg und erreicht nach der Wulksfelder Schleuse die Stadt Hamburg. Zwei weitere Schleusen, die Mellingburger und die Fuhlsbütteler Schleuse, bringen den Fluss auf das Höhen-Niveau der Außenalster. Über die Außenalster, die Binnenalster und den Alsterfleet mündet er in die Elbe nahe des Hamburger Binnenhafens.

Die Außen- und die Binnenalster entstanden durch die Aufstauung des Flusses durch den Bau eines Dammes. Unter Graf Adolf III wurde eine Getreidemühle in Höhe des Jungfernstiegs betrieben. Der Damm wurde benannt nach dem Müller Reese. Die Brücke, die heute an gleicher Stelle steht, trägt den Namen „Reesendammbrücke“. Ein Relikt des ursprünglichen Dammes, ein Eichenrammpfahl, wurde übrigens beim Bau des U-Bahnhofes Jungfernstieg geborgen und ist auf der Bahnsteigplattform der U1 zu bewundern. Der Pfahl wurde von dem Bildhauer Luksch kunstvoll beschnitzt und mit Jungfern verziert.

Unsere Fahrradtour führt uns von der Oberalster, kurz vor der Fuhlsbütteler Schleuse bis zur Außenalster, die an der Krugkoppelbrücke beginnt. In diesem Abschnitt ist die Alster nach einem Konzept des Hamburger Architekten Fritz Schumacher künstlich begradigt und teilweise mit massiven Uferbefestigungen und Becken versehen. Kajakfahrer und Ruderer der zahlreichen Ruderclubs betreiben hier ihren Sport, Alsterdampfer schippern die Alster hoch bis Winterhude.

Von unserem Startpunkt aus, dem Oberalster Ruderclub e.V., erreichen wir nach ca. 8 km auf dem Alsterwanderweg die Außenalster am bekannten Restaurant/Bootsvermietung "Bobby Reich".

Macht mit bei VIADAVINCI-CityTours und sendet uns Bilder Eurer Heimatstadt, die hier veröffentlicht werden. E-Mail: redaktion@viadavinci-citytours.com

  • Ruderverein Oberalster e.V.Ruderverein Oberalster e.V.
  • Das Restaurant AlsterparkDas Restaurant Alsterpark
  • Die Oberalster in FuhlsbüttelDie Oberalster in Fuhlsbüttel
  • Restaurant und Bootsvermietung - Zur RathsmühleRestaurant und Bootsvermietung - Zur Rathsmühle
  • Rathsmühlenbruecke und MühlenteichRathsmühlenbruecke und Mühlenteich
  • Schleuse FuhlsbüttelSchleuse Fuhlsbüttel
  • Fuhlsbütteler SchleuseFuhlsbütteler Schleuse
  • Trauerweiden am AlsteruferTrauerweiden am Alsterufer
  • Versteckte LaubenVersteckte Lauben
  • Ruderverein Wandsbek e.V.Ruderverein Wandsbek e.V.
  • Idylle in AlsterdorfIdylle in Alsterdorf
  • Stadtvillen in AlsterdorfStadtvillen in Alsterdorf
  • An der Inselstrasse in AlsterdorfAn der Inselstrasse in Alsterdorf
  • AlsterdorfAlsterdorf
  • AlsterbeckenAlsterbecken
  • Bootsverleih WüstenbergBootsverleih Wüstenberg
  • DrachenbootDrachenboot
  • Der Haynspark in EppendorfDer Haynspark in Eppendorf
  • Die Haynsparkbrücke - eine FussgngerbrückeDie Haynsparkbrücke - eine Fussgngerbrücke
  • Eine der vielen Trauerweiden des AlsterufersEine der vielen Trauerweiden des Alsterufers
  • Das Cafe Leinpfad - Restaurant und Anleger der AlsterdampferDas Cafe Leinpfad - Restaurant und Anleger der Alsterdampfer
  • Eingang zum Cafe am LeinpfadEingang zum Cafe am Leinpfad
  • Seniorinnen-Wohnstift St. JohannisSeniorinnen-Wohnstift St. Johannis
  • Blick auf die Alster von der Goernebruecke ausBlick auf die Alster von der Goernebruecke aus
  • Bootsvermietung Bobby Reich an der AussenalsterBootsvermietung Bobby Reich an der Aussenalster

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→ Hamburg Citytour: Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Hamburg 

Citytour Hamburg

Die Hamburger Speicherstadt - UNESCO Weltkulturerbe

Der Zollanschluss Hamburgs im Jahr 1888 an das Deutsche Zollgebiet setzte eine wichtige Zäsur für die Handeltreibenden in Hamburg und räumte der Hansestadt das Privileg ein, eine Freihandelszone einzurichten. Alle Speicher und Lagerhäuser, die sich bis dahin überwiegend an den Fleeten der Innenstadt befanden, sollten daraufhin in die Freihandelszone verlagert werden.

Impressionen aus der Hamburger Speicherstadt:

Der Hamburger Senat entschied, die Freihandelszone auf die vorgelagerten Brookinseln zu verlegen. Diese waren jedoch dicht besiedelt, 16.000 bis 20.000 Menschen lebten dort in engen barocken Fachwerkhäusern. Ohne Rücksicht mussten sich die Menschen eine neue Bleibe suchen. Die meisten von ihnen zogen in die bereits übervölkerte Innenstadt. Die sich dadurch noch verschärfenden hygienischen Verhältnisse in den Gängevierteln der damaligen Hamburger Innenstadt wurden zum Auslöser der tragischen Cholera-Epidemie 1892.

Als der Bau der Speicherstadt im Jahr 1882 begann und die Kaufleute der Stadt ihre Lagerhäuser in das neue zollfreie Gebiet verlegten, entfiel der zeitaufwändige Transport der Waren per Schuten und Ewer in die alten Kontore an den Fleeten der Innenstadt. Im Jahre 1913 stieg der Hamburger Hafen zum drittgrößten Hafen nach New York und London auf. 25.000 Menschen arbeiteten hier damals als Schauerleute, Winschmänner, Kranführer, Lademeister, Wäger, Tallymänner, Ewerführer, Quartiersleute, Küper, Speicherarbeiter usw.. Heute sind noch etwa 2000 Menschen im Hafen beschäftigt.

Gut 100 Jahre behielt die Speicherstadt ihre Funktion als Freihandelszone. Ab 2003 wandelt sie sich zu einem Event-Viertel. In der Speicherstadt befinden sich zwar noch zahlreiche Teppichhändler, doch die Wandlung der alten Gebäude und ihre Nutzung als Museen, Restaurants, Cafés, Büros und Einzelhandelsgeschäfte hat – unter Wahrung des historischen Charakters – schon lange ihren Lauf genommen. 

Am 5.7.2015 erhielt die Hamburger Speicherstadt, gemeinsam mit dem Chilehaus die Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe.

Interessiert an einer Städtereise nach Hamburg? Die Speicherstadt ist ein Muss für jeden Hamburg Besucher!

Gebäude in der Speicherstadt:

Das Internationale Maritime Museum Hamburg wurde 2008 im ehemaligen Kaispeicher B eröffnet. Es liegt zwischen Brooktorhafen und Magdeburger Hafen. In dem ältesten erhaltenen Speicher wurden auf acht Böden mit einer Fläche von 11.000 Quadratmetern Tee, Kaffee und Getreide gelagert. Binnenschiffe konnten direkt am Gebäude anlegen und gelöscht werden. Zur Landseite hin hatte der Speicher eine direkte Anbindung an die Eisenbahn, so dass die Waren zügig umgeschlagen werden konnten.

Im Museum sind Exponate einer privaten Sammlung von Prof. Peter Tamm, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG, zu bewundern. Sie geben ein einmaliges Zeugnis der Schifffahrts- und Marinegeschichte ab. Seit August 2012 verfügt das Maritime Museum über einen eigenen Schiffsanleger für Hafenbarkassen. Dafür wurden ein historischer Arbeitsponton aus dem Jahre 1909 sowie eine alte Zollbrücke von 1887 restauriert und im Magdeburger Hafen installiert.

Speicherblöcke: Die Architekten Hanssen & Meerwein erbauten in den Jahren 1905 bis 1907 den Speicherblock V. Hervorzuheben ist die für die Speicherstadt ungewöhnliche, zweifarbig gestaltete Fassade sowie die halbrunden Feuer- oder Westfalentürme auf der Fleetseite, die bei Einbruch der Dunkelheit wunderschön illuminiert sind.In diesem Kontorhaus werden heute überwiegend Orientteppiche gelagert. Von ehemals etwa 300 in der Speicherstadt ansässigen Teppichhändlern sind nur noch ca. 50 Firmen verblieben.

Bei St. Annen 1: Hier befindet sich der Sitz der Hamburger Hafen und Lagerlogistik HHLA (früher Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft HFLG). In ähnlicher Architektur wie das Hamburger Rathaus, nämlich Niederländische Renaissance, ließ die HHLA das so genannte Rathaus der Speicherstadt errichten. 1903 wurde es eingeweiht.

Fleetschlösschen: Das eingeschossige Satteldachhäuschen diente ursprünglich als Kontrollposten der Feuerwehr. An der Wasserseite führen zu beiden Seiten des Gebäudes Steinstufen hinunter an das Brooksfleet. Heute lädt hier ein kleines Restaurant zu einer Erholungspause ein. (Öffnungszeiten: tgl. 8 – 20 Uhr).

Am Sandorkai 1: Das schlossähnliche Gebäude wurde 1886/87 gebaut. Bis 1904 war es Verwaltungssitz der Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft. Die HFLG, heute HHLA, wurde 1885 anlässlich des bevorstehenden Zollanschlusses Hamburgs an das Deutsche Reich gegründet. Ihre Aufgabe war es, Lagerflächen im neuen Freihafen zu schaffen und zu verwalten. Die Skulptur Maria und ihre Mutter in einer Gebäude-Nische auf der Fleetseite soll an die St.-Annen-Kapelle erinnern, die hier in der Nähe stand.

Das Kesselhaus am Sandtorkai lieferte die Dampfenergie, mit der die Pumpen für die Windenhydraulik und die Generatoren für die elektrische Beleuchtung der Speicherstadt angetrieben wurden. Seit dem Jahr 2000 dient das Kesselhaus als Informationszentrum für die Hafencity. 2001 wurden die zerstörten Schornsteine, die ursprünglich massiv waren, durch Gitterkonstruktionen aus Stahl ersetzt.

  • Blick von der Busanbrücke zur SpeicherstadtBlick von der Busanbrücke zur Speicherstadt
  • Am ZollkanalAm Zollkanal
  • Ansicht der Speicherstadt von der HafenCity ausAnsicht der Speicherstadt von der HafenCity aus
  • Sandtorkai Nr. 1Sandtorkai Nr. 1
  • Die Hauptverwaltung der HHLA, Bei St. Annen 1Die Hauptverwaltung der HHLA, Bei St. Annen 1
  • Hauptverwaltung der HHLAHauptverwaltung der HHLA
  • Das KesselhausDas Kesselhaus
  • Internationales Maritimes MuseumInternationales Maritimes Museum
  • Der älteste erhaltene Speicher - Kaispeicher BDer älteste erhaltene Speicher - Kaispeicher B
  • KibbelstegbrückeKibbelstegbrücke
  • Die Markthalle - ein RestaurantDie Markthalle - ein Restaurant
  • Das FleetschlösschenDas Fleetschlösschen
  • Speicher in der Holländischen ReiheSpeicher in der Holländischen Reihe
  • Fassade am WandrahmsfleetFassade am Wandrahmsfleet
  • Der Block V in der SpeicherstadtDer Block V in der Speicherstadt
  • Block XBlock X
  • Holländische ReiheHolländische Reihe
  • Das WasserschlösschenDas Wasserschlösschen
  • Das WasserschlösschenDas Wasserschlösschen
  • Das WandrahmsfleetDas Wandrahmsfleet
  • Speicher-Türmchen am WandrahmsfleetSpeicher-Türmchen am Wandrahmsfleet
  • Das WasserschlossDas Wasserschloss
  • Speicherstadt mit Walimex Fisheye ObjektivSpeicherstadt mit Walimex Fisheye Objektiv
  • Teppichhandel in der SpeicherstadtTeppichhandel in der Speicherstadt
  • Hamburg DungeonHamburg Dungeon
  • Treppenhaus eines SpeichersTreppenhaus eines Speichers
  • Boden 1 statt 1. EtageBoden 1 statt 1. Etage
  • FassadenansichtFassadenansicht
  • Drei unterschiedliche TürmchenDrei unterschiedliche Türmchen
  • Am BrooksfleetAm Brooksfleet
  • Die Wilhelminenbr&uumlcke am KehrwiederfleetDie Wilhelminenbrücke am Kehrwiederfleet

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Linksammlung: Sehenswertes in der Hamburger Speicherstadt:

Kaffeerösterei, Kehrwieder 5

Teekontor, Dienerreihe 4

Gewürzmuseum Spicy´s, Am Sandkorkai 34

Hamburg Dungeon, Kehrwieder 2

Miniatur-Wunderland, Kehrwieder 2

Internationales Maritimes Museum

Der Hamburger Jedermann in der Speicherstadt

eBooks von VIADAVINCI-CityTours

 

 

 → Städtereisen nach Hamburg

 

Citytour Hamburg - eine Barkassenfahrt durch Hamburgs Fleete

Unsere Barkassenfahrt beginnt am Jungfernstieg (01). Auf der Binnenalster (02) haben wir einen wunderbaren Blick auf die Lombardsbrücke. Wir steuern die Reesendammbrücke an, im Hintergrund zu sehen: das Hamburger Rathaus (03), und fahren unter der Reesendammbrücke hindurch (04).

 Die Traditionsbarkasse St. Georg  Reger Barkassenverkehr auf der Binnenalster  Fahrt Richtung Reesendammbrücke - im Hintergrund das Hamburger Rathaus

 

Wir gelangen zur Kleinen Alster (05). Hier tummeln sich gerne die berühmten Alsterschwäne und auf den Alstertreppen die Touristen. Nachdem wir die Rathausschleuse passiert haben, "schippern" wir auf dem Alsterfleet (06).

Wir fahren von der Binnenalster auf die Kleine Alster  Auf der Kleinen Alster tummeln sich gerne die Alsterschwäne   Auf dem Alsterfleet hinter der Rathausschleuse

 

An der Stadthausbrücke (07). Zwischen den Pfeilern des roten Backsteingebäudes im Vordergrund, ist das Görtzpalais am Neuen Wall zu sehen. Es gehörte zum ehemaligen Stadthaus, das im Dritten Reich Sitz der Gestapo-Zentrale in Hamburg war.

Die Brücke im Hintergrund ist die Heiligengeistbrücke (08), erbaut 1883 bis 1885 und benannt nach dem Heiligen-Geist-Hospital, das hier in der Nähe stand. Links sehen wir das Hotel Steigenberger.

Wir befinden uns immer noch auf dem Alsterfleet und passieren die Schaartorschleuse (09). Das Schaartor war eines der zehn mittelalterlichen Stadttore Hamburg.

Bei der Stadthausbrücke nahe Neuer Wall. Links schaut der Görtzpalais durch die Backsteinstreben des Hotels Steigenberger  Wir passieren das Hotel Steigenberger - im Hintergrund liegt die Heiligengeistbrücke  In der Schaartorschleuse

 

Nachdem wir die Schaartorschleuse passiert haben, erreichen wir den Binnen- oder Niederhafen (10). Hier liegen Sportboote, Segelschiffe und Barkassen. Der Binnenhafen war vor der Eröffnung des Sandtorhafens im Jahre 1866, der bedeutendste Warenumschlagsplatz Hamburgs.

Wir sind gerade in den Kehrwiederfleet eingebogen, dem Tor zur Speicherstadt. Das Gebäude dort oben, auf der Kehrwiederspitze, ist die Hafenpolizeiwache 2 (11), bundesweit bekannt geworden durch die Fernsehsendung "Notruf Hafenkante". Die Brücke ist die Niederbaumbrücke - nach rechts geht’s Richtung Baumwall, nach links Richtung HafenCity.

Fahrt durch den Kehrwiederfleet/ Wandrahmsfleet (12). Im Hintergrund sehen wir die Kibbelstegbrücken, die die HafenCity mit der Innenstadt verbinden.

Wir verlassen das Alsterfleet, im Hintergrund erblicken wir die Katharinenkirche  Einfahrt in den Kehrwiederfleet, vorbei an der Hafenpolizeiwache und die Niederbaumbrücke  Auf dem Kehrwiederfleet

 

(13) Fassadenansicht in der Speicherstadt und (14) Giebeltürmchen der Speicher am Wandrahmsfleet.

Das Wasserschlösschen (15) zwischen dem Wandrahmsfleet rechts und dem Holländischbrooksfleet links. Das Gebäude diente im 19. Jahrhundert als Wohn- und Werkshaus für die Windenwärter. Mit Hilfe von Winden wurden Güter in die Speicher transportiert, denn es gab seiner Zeit keine Lastenaufzüge. Die Winden mussten dementsprechend gewartet werden. So war im Wasserschloss auch eine Schmiede untergebracht.

Die typischen Fassaden der Speicher  Filigrane Giebeltürmchen am Wandrahmsfleet  Das Wasserschloss zwischen Wandrahmsfleet und Holländischbrookfleet

 

Durch den Oberhafen (16) geht es an den Deichtorhallen vorbei (17), hinein in den Ericusgraben. Von hier aus haben wir einen Blick auf das „Rathaus der Speicherstadt“ (18), dem Hauptgebäude der HHLA (Hamburger Hafen- und Lagerhaus Gesellschaft).

Im Oberhafen  Die Deichtorhallen, urspr. als Markthallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs erbaut.  Das "Rathaus" der Speicherstadt, Sitz der HHLA

 

Wir passieren das Internationale Maritime Museum (19), den ehemaligen Kaispeicher B, dem ältesten erhaltenen Speicher der Speicherstadt.

Wir biegen in den Magdeburger Hafen ein, werfen einen ersten Blick auf die (20) Elbphilharmonie und genießen anschließend typisches Hamburger Hafenambiente (21,22,23)

Internationales Maritimes Museum im ehemaligen Kaispeicher   Die Elbphilharmonie   Entlang der Kais des Hamburger Hafens

Blick von der Barkasse auf die riesigen Containerschiffe    Entlang der Kaianlagen   Wir passieren den Strandkai hier stand bis Ende der 80er Jahre das Hamburger Gaswerk

 

Wir fahren am Strandkai vorbei und werfen einen Blick auf das preisgekrönte Unileverhaus und den Marco-Polo-Tower (24). Die Spitze des Strandkais ist nach wie vor unbebaut.

Vorbei an der Elbphilharmonie (25), die auf den Grundmauern, des ehemaligen Kaiserspeichers oder Kaispeichers A steht, biegen wir in den Sandtor- oder Traditionsschiffhafen ein. Der Sandtorhafen wurde 1866 eröffnet und galt damals als einer der schnellsten und modernsten Waren-Umschlagsplätze der Welt. Der Bereich rund um den Sandtorhafen (26) war 2003 der erste fertiggestellte Bereich der neuen HafenCity.

Elbphilharmonie   Viel Betrieb im Niederhafen   Traditionsschiffe im Sandtorhafen

 

Heute ist er Liege- und Ankerplatz für Traditionsschiffe wie das Feuerlöschboot Repsold, Baujahr 1941 oder das Dampfschiff Schaarhörn aus dem Jahre 1908.

Mit einem letzten Blick auf die Elbphilharmonie (28) geht es nun wieder zurück Richtung Jungfernstieg.

                                 Elbphilharmonie 

 

Citytouren in Hamburg auf einen Blick:

→ Citytour Hamburg: Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen 

 

 

 

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VIADAVINCI-CityTours zeigt Fotos und Information aus Städten aller Kontinente, zur Verfügung gestellt von Reisenden und Einwohnern, von Fans und Kunden.

Die Redaktion nimmt die Fotos und Infos per email oder CD entgegen, ergänzt Informationen und bereitet sie für die Webseite auf. So entsteht eine CityTour-Plattform, die bekannte und weniger bekannte Städte abseits der üblichen Touristenpfade vorstellt. E-Mail: redaktion@viadavinci-citytours.com. Wir freuen uns auf Dich!

Citytour Hamburg: Elbinsel Kaltehofe 

Industriedenkmal der Wasserkunst und Naturpark

Die Elbinsel Kaltehofe ist über das Sperrwerk Billwerder im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort zu erreichen. Seit 2011 ist das Gelände der ehemaligen "Wasserkunst" öffentlich für Besucher freigegeben. Wasserkunst ist der alte Name für die Hamburger Wasserwerke. Die Planung der Anlage erfolgte durch Oberingenieur Andreas Meyer, der auch die Hamburger Speicherstadt entwarf.

 

Die Filtrier-Anlage der Hamburger Wasserkunst

Die Filtrier-Anlage auf Kaltehofe wurde 1893 infolge der großen Cholera-Epidemie in Hamburg gebaut, die man unter anderem auf verschmutztes Trinkwasser zurückführte. In 22 Filtrierbecken wurde  das Elbwasser vorgereinigt bevor es zum Wasserturm Rothenburgsort gepumpt und von dort in das Hamburger Stadtgebiet weitergeleitet wurde. An jedem der Becken standen zwei sogenannte Schieberhäuschen, die der Kontrolle und Regelung des Wasserstandes dienten. Im Jahre 1990 wurde die Filtrieranlage Kaltehofe geschlossen.

 

Naturlehrpfad und Biotop Kaltehofe

20 Jahre war das Gelände sich selbst überlassen. So konnte sich eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln. Heute brüten hier 44 verschiedene Vogel-, 7 Fledermausarten und eine große Zahl von Lurchen, Molchen, Fröschen und Kröten. 281 Arten aus der Gruppe der Gefäßpflanzen haben sich auf dem Areal verbreitet, 48 von ihnen gelten als gefährdet.

Die sanierte Villa der Wasserkunst (Baujahr 1894) ist Ausgangspunkt des Naturlehrpfades auf Kaltehofe. Regelmäßig werden naturkundliche Führungen angeboten. Das angeschlossene Museum bietet ausführliche Informationen zum Thema Wasser und Trinkwasserversorgung. Ein Café sorgt für das leibliche Wohl der Besucher, die auf der Elbinsel Kaltehofe in den Genuß einer einzigartigen Kombination aus Industriedenkmal und Naturpark kommen. Die Schieberhäuschen am Museumsbecken wurden saniert und sind begehbar. Auf einem Rundweg stehen zahlreiche Informationstafeln zum Thema Wasseraufbereitung auf Kaltehofe und mit naturkundlichen Inhalten.

→ Zur Webseite der Wasserkunst

  • Die Museumsbecken
Die Museumsbecken
  • Villa der WasserkunstVilla der Wasserkunst
  • Schriftzug an der Villa Wasserkunst
Schriftzug an der Villa Wasserkunst
  • Ein Schieberhäuschen
Ein Schieberhäuschen
  • Schieberhäuschen Detail 
Schieberhäuschen Detail
  • Die Tür eines Schieberhäuschens
Die Tür eines Schieberhäuschens
  • Nicht saniertes Schieberhaus
Nicht saniertes Schieberhaus
  • Schieberhaus an einem verlandeten Becken
Schieberhaus an einem verlandeten Becken
  • ModellbootbeckenModellbootbecken
  • Biotop Kaltehofe
Biotop Kaltehofe
  • Lokomotive mit LorenLokomotive mit Loren
  • SteinwelleSteinwelle
  • SteinwelleSteinwelle
  • Kaltehofe PlanKaltehofe Plan

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Citytour Hamburg

→ Weitere Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf einen Blick 

 

 

Hamburg-Blankenese

Der Hamburger Stadtteil Blankenese an der Elbe ist eines der schönsten Wohngebiete Hamburgs. das berühmte Treppenviertel mit seinen verwinkelten Gässchen, Treppen und Stiegen bis hinunter bis zum Elbstrand ist einzigartig. Wer es durchwandert spürt eine Stille und Beschaulichkeit, wie kaum sonst irgendwo in Hamburg.

Im Anschluss an die Fotos finden Sie eine Sage zum Stadtteil und dem Süllberg, der das Erscheinungsbild Blankeneses prägt. Die Sage heißt: "Das Castell auf dem Süllenberge" und ist aus dem Buch Hamburger Geschichten und Sagen von Otto Benecke aus dem Jahr 1886.

 

  • Der SüllbergDer Süllberg
  • Blick auf den Süllberg
Blick auf den Süllberg
  • Blick auf die ElbeBlick auf die Elbe
  • Fähranleger Blankenese 
Fähranleger Blankenese
  • Elbstrand Blankenese
Elbstrand Blankenese
  • Segelclub
Segelclub
  • Treppenviertel Blankenese
Treppenviertel Blankenese
  • Treppenviertel Blankenese
Treppenviertel Blankenese
  • Treppenviertel Blankenese
Treppenviertel Blankenese
  • Blick vom Süllberg
Blick vom Süllberg
  • Blick vom Süllberg
Blick vom Süllberg
  • Blick auf die Elbinsel Nesssand
Blick auf die Elbinsel Nesssand

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Das Castell auf dem Süllenberge

(1063.)

Auf dem bekannten Süll- oder Süllenberge zu Blankenese bei Hamburg soll in grauer Urzeit, noch ehe Karl der Große die Veste und Kirche zu Hammaburg gründete, eine Opferstätte oder sonst ein bedeutsames Heiligtum der alten Heiden gewesen sein. Einige sagen, die heidnischen Sachsen hätten hier den Donnergott Thor oder Asathor verehrt, und daher rührten die spitzen kegelförmigen Donnerkeile her, die man vordem in den Blankeneser Bergen finden konnte; es wäre also ein Deutsches Heiligtum gewesen. – Andere erzählen, die heidnischen Wenden hätten dort gehaust, und einer ihrer Götter habe Wedel geheißen, der Sonnengott, woher auch der benachbarte Flecken Wedel seinen Namen habe; und ein Zweig des alten Dynasten-Geschlechtes derer von Wedel, die noch einen Sonnengötzen im Wappen führen, habe hier gesessen. Wieder Andere meinen, dass die Römer, als sie unter Julius Cäsar oder Drufus bis an die Nieder-Elbe gekommen, auf diesem Berge ihrem römischen Sonnengotte, den sie „Sol“ nannten, einen Tempel errichtet hätten, davon der Name des Sol- oder Süllenberges entstanden sei. Den Tempel aber habe Kaiser Karl der Große völlig zerstört. Dem sei nun wie ihm wolle, genug, bis zum Jahre 1063 war der Süllenberg, wie die meisten Blankeneser Berge, mit dichter Waldung bedeckt, darin allerlei heidnisches Raubgesindel hauste, das die christlichen Hamburger und Holsten plagte und drangsalte zu Wasser wie zu Lande. In jenem Jahre aber ließ Adalbert der Große, Erzbischof über Hamburg und Bremen, den Wald umhauen, dann den Süllenberg befestigen und oben darauf ein starkes Kastell erbauen, wohinein er viel Kriegsvolk legte. Wer weiß, ob nicht mit der Zeit eine mächtige Siebenhügelstadt dort in Blankenes entstanden wäre, wenn alles nach des Erzbischofs großen Plänen sich gefügt und geschickt hätte.; denn er dachte: ist aus Karl´s Veste und Kirche ein Hamburg geworden, so kann aus meinem Kastell ein Gleiches werden; er hatte im Sinn, ein Kloster in der Veste zu gründen, und stiftete bereits eine Probstei daselbst, welcher er das Haupt des heiligen Secundinus, eines der Heerführer der Legion der , Thebaner, schenkte, dessen Reliquien der Erzbischof vordem in Italien vom Bischofe von Turin erhalten hatte. Es ist aber doch nichts daraus geworden, denn des Erzbischofs Leute hatten auf dem Süllenberge Langeweile, und als sie die heidnischen Räuber vertrieben hatten, plagten sie die christlichen Beraubten; und statt das Land zu schützen, trieben sie Wegelagerung und allerlei Mutwillen.

Und unter den Reichsfürsten hatte der Erzbischof Adalbert auch keine Freunde, weil sie fürchteten, er möchte Patriarch oder gar Papst von Hamburg und ganz Norddeutschland und allen Ostseeländern werden, was er auch gewollt haben soll; er wäre wohl der Mann dazu gewesen und der Kaiser war ihm sehr Freund; das Deutsche Reich wäre vielleicht dabei so schlecht nicht gefahren, wenn es statt des Römischen einen heimischen Papst gehabt hätte. Genug, als nun ein Aufruhr unter dem Volke entstand wegen der unruhigen Burgleute auf dem Süllenberge, da haben der Herzog Ordulf von Sachsen und die anderen Fürsten und Herren stille gesessen und gern zugesehen, wie das Kastell belagert, genommen und bis auf den Grund zerstört worden ist. Und das hat dem Erzbischof wehe getan und alle Gedanken an das Papsttum verleidet.

Nachmals, im Jahre 1258, haben die Grafen von Holstein, aus dem Schauenburger Hause, auf dem Süllenberge ein neues Kastell zu bauen beabsichtigt, bevorstehender Kriegshändel wegen mit dem Erzbischofe von Bremen. Die Hamburger aber wandten dagegen ihr kaiserlich und gräflich Privilegium ein, dass nämlich auf zwei Meilen Entfernung von der Stadt keine Burg oder Festung angelegt werden dürfe. Und da sie kräftig auf ihrem Stücke bestanden (obgleich der Bischof von Paderborn versprach, es sollen ihnen kein Schaden dadurch entstehen), so musste der Bau doch unterbleiben, und der Süllenberg blieb, wie er gewesen.

Wie´s jetzt auf dem Süllenberge aussieht, weiß jeder. Wo einst der Heiden Altar und Heiligtum, dann ein Castell des Erzbischofs stand, da ist jetzt ein Wirtshaus gebaut, wo´s sich gut weilen lässt; früher war´s großartiger, mächtiger, erhabener dort, jetzt ist´s friedlicher, bedeutungsloser, kleiner: das ist der Unterschied der Zeiten.

Ehe dies Wirtshaus dort gebaut wurde, war der Süllenberg Jahrhunderte lang ein kahler Haidberg. So hab´ ich als Knabe ihn noch gekannt und habe oft mit anderen Jungen den steilen Kegel erklettert. Oben waren allerlei Vertiefungen und Löcher, da mochten vormals Schatzgräber zu Werke gegangen sein, die bei Nacht und Nebel nach des Erzbischofs Schätzen gegraben. Die wird er aber wohl anderswo verwahrt gehabt, und was da gewesen, das werden die Zerstörer des Kastells wohl zu finden gewusst haben. Wir fanden dort nur Donnerkeile, alte verrostete Nägel und dergleichen, und meinten jedes Mal einen großen Fund zu tun. Aber Peter Supp aus Blankenese (er ist nun lange tot), der dort als Junge Vieh gehütet und sich dabei wohl einmal abends verspätet hatte, der wusste allerlei Geschichten vom Süllenberg zu erzählen, die er selbst erlebt oder von seinem Ohm gehört, von den Hünen, die dort mit Nebelkappen und großen Keulen zur Nachtzeit umherliefen, und vom Klopfen und Hämmern in der Tiefe der Erde, als sei dort etwas versunken, was wieder herauf wolle und dergleichen mehr, was wir verlachten, aber innerlich doch nicht unmöglich fanden.

Nun aber, seit die Wirtschaft samt Flügelbällen, Teelauben, Billard und Kegelbahn dort oben ihr Wesen hat, nun mögen wohl die Hünen gebannt liegen in ihren Gräbern, und die versunkene Pracht verlangt gar nicht mehr zu Tage. Und höchstens der seltsame Luftzug, der zuweilen auch beim heitersten Wetter gleichsam von unten die behaglich plaudernden Gäste anweht, der soll was zu bedeuten haben, nämlich wie Peter Supp sagen würde: “de Hün´, de dreyt sik üm un ankt und stöhnt!“

Citytour Hamburg: Ottensen/ Mottenburg

Ottensen war über 100 Jahre lang ein von Industrie geprägter Stadtteil. Seit 1640 gehörte der Ort zu Dänemark, nach dem Dänisch-Preußischen Krieg 1866 unter Otto v. Bismarck zu Preußen und damit zum Deutschen Zollgebiet. So nahe an der Freien und Hansestadt Hamburg war Ottensen ein idealer Standort für Industriebetriebe, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jh. hier vermehrt ansiedelten.

Dazu gehörten vor allem Maschinenfabriken wie die Zeise Schiffsschraubenfabrik, Menck & Hambrock (Bagger-Produktion), Huckauf & Bülle (Maschinenfabrik), Gutmann (Sandstrahlgebläse), diverse Fischfabriken, Tabakfabriken usw. In den 70er. 80er und 90er Jahren schlossen immer mehr dieser Firmen ihre Fabrikationsstätten in Ottensen und der Stadtteil verfiel immer mehr. Der Abriss drohte, Ottensen sollte City-West werden mit direkter Anbindung an die Autobahn. Die Bürger wehrten sich erfolgreich und haben so ein wahres Hamburger Kleinod geschaffen. Wir stellen diesen Stadtteil, die ehemaligen Fabriken und das, was aus den ehemaligen Werksgebäuden geworden ist, hier nach und nach vor.

Maschinenfabrik Theodor Zeise GmbH & Co

Die ehemalige Schiffspropellerfabrik Theodor Zeise GmbH & Co war in der Friedensalle in Ottensen ansässig. Sie wurde 1868 gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zur größten Schiffsschraubenfabrik Deutschlands. Sie existierte an diesem Standort bis 1979, musste dann allerdings aufgrund eines Konkurses als letzter Großbetrieb in Ottensen seine Tore für immer schließen. Die Betriebseinrichtungen wurden versteigert, die Fabrikgebäude standen leer. 200 Menschen verloren Ihre Arbeit.

1980 wurde in den ehemaligen Zeise Verwaltungsräumen das Hamburger "Filmbüro" eingerichtet mit Schneideräumen, Tonstudio, Vorführraum und Videowerkstatt. Zu dieser Zeit eröffnete hier ebenfalls das Restaurant "Filmhauskneipe" und etablierte sich schnell als Treffpunkt für Künstler, Schauspieler und Filmschaffende. Das Restaurant existiert heute noch.

Nutzer der "Zeisehallen" sind aktuell das Programmkino "Zeise", eine Tapas Bar, das Restaurant "Eisenstein" und einige Galerien und Kunstwerkstätten.

Die folgenden Fotos der Zeisehallen dürfen wir mit dem Einverständnis der Procom Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Kommanditges. hier veröffentlichen.

  • Eingang zur ehemaligen ZeisefabrikEingang zur ehemaligen Zeisefabrik
  • In der ZeisehalleIn der Zeisehalle
  • Das Zeise-KinoDas Zeise-Kino
  • Das Zeise KinoDas Zeise Kino
  • Tapas Bar in den Zeisehallen
Tapas Bar in den Zeisehallen
  • Die Gallerie 
Die Gallerie
  • Blick von der Gallerie
Blick von der Gallerie
  • Die Tapas BarDie Tapas Bar
  • Blick in die Zeisehalle  
Blick in die Zeisehalle
  • Gleise der Industriebahn
Gleise der Industriebahn
  • Gleise der IndustriebahnGleise der Industriebahn

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Die ehem. Drahtstiftefabrik J.D. Feldtmann in der Zeißstraße

Diese Ottensener Fabrik produzierte von 1874 bis zu seiner Schließung im Jahre 1985 Drahtnägel. Das Vorderhaus wurde in den Jahren 1861/62 als Wohnhaus errichtet. Bei diesem damals sehr modernen Gebäudetyp handelt es sich um ein sogenanntes Sahlhaus, eines der ersten Mehrfamilienhäuser in Hamburg. Der mittlere Eingang führte in die Wohnung des Obergeschosses, der Eingang links zur linken Wohnung und über den Eingang rechts gelangte man in die rechte Wohnung.

Das Fabrikgebäude im Hinterhaus entstand 1874.

Seit der Stilllegung der Fabrik nutzt das Stadtteilarchiv Ottensen e.V. die Räumlichkeiten wobei die Produktionsanlagen erhalten blieben und zusammen mit dem gesamten Gebäudeensemble unter Denkmalschutz gestellt wurden.

Die Maschinen der Fabrik sind vollkommen intakt und werden auf Wunsch von den Mitarbeitern des Stadtteilarchivs gerne vorgeführt.

  • J.D. Feldtmann ZeissstrasseJ.D. Feldtmann Zeissstrasse
  • Die Drahtstiftefabrik J.D. Feldtmann
Die Drahtstiftefabrik J.D. Feldtmann
  • Im Erdgeschoss der ehem. Fabrik
Im Erdgeschoss der ehem. Fabrik
  • Bei der Arbeit
Bei der Arbeit
  • Das ArchivDas Archiv

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Fa. Gutmann - Völckerstraße 14 - 20

Bis 1980 stellte die Firma Gutmann auf dem Werksgelände in der Völckerstraße Sandstrahlgebläse her. 1899 entstand hier eine Schmiede, 1905 folgte das Kontorhaus. Nach einem Brand im Jahre 1912 wurden die Gebäude wieder aufgebaut. 1922 entstand der Mittelbau zwischen Kontorhaus und Schmiede.

!988/99 erfolgte der Umbau und Sanierung, wobei der Fabrikhallen-Charakter erhalten blieb. Die Sprossenfenster und Backsteinfassaden wurden restauriert.  Die Gleise erinnern daran, dass hier einst die Industriebahn verkehrte, die die Ottensener Fabriken und Gewerke mit Hamburg und dem Umland verband.

Heute sind hier Firmen wie der Carlsen Verlag oder das Foto- und Filmstudio Lichtwerk ansässig.

  • Das KontorhausDas Kontorhaus
  • HofeinfahrtHofeinfahrt
  • Durchfahrt
Durchfahrt
  • Sanierte Gebäude
Sanierte Gebäude
  • Schmiede
Schmiede
  • erhaltene Gleiseerhaltene Gleise

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Georg Dralle Parfüm- und Feinseifenwerke

Die Georg Dralle Parfüm- und Feinseifenwerke produzierten bis Mitte der 1970er Jahre hier in der Gaußstraße in Ottensen. Die Firma wurde 1852 gegründet.

Bekannt war vor allem das Haarwasser Birkin. Der Birkensaft für dieses Produkt wurde in den Wäldern von Bönningstedt bei Hamburg geerntet. 1992 wurde die Firma an L´Oréal verkauft.

  • Ehemalige Dralle-FabrikEhemalige Dralle-Fabrik
  • Hinterhof DralleHinterhof Dralle
  • Hinterhof DralleHinterhof Dralle
  • Das Kino LichtmessDas Kino Lichtmess
  • Kraftwagenanlage
Kraftwagenanlage
  • Werksgelände Firma DralleWerksgelände Firma Dralle
  • VerwaltungsgebäudeVerwaltungsgebäude
  • WerksgeländeWerksgelände

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Impressionen von den Hamburg Blue Ports

Seit dem Jahr 2008 gehören die Blue Ports zum Event-Kalender Hamburgs. Alle zwei Jahre wird der Hafen, die HafenCity und der Hafenrand in ein blaues Licht getaucht. Der Lichtkünstler Michael Batz illuminiert dabei Sehenswürdigkeiten und markante Punkte durch Lichtinstallationen in Neon-Blau. Ursprung der Blue Port Idee war die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im Jahre 2006. Damals installierte Batz insgesamt 175 Blue Goals auf den Dächern der Stadt.

2014 erleuchtet der Hamburger Hafen in der Woche vom 28. Juli bis zum 3. August im Rahmen der Cruise Days, dessen Höhepunkt die Schiffsparade am Samstag, den 2.August ab 21.30 Uhr ist.

Macht mit bei VIADAVINCI-CityTours und sendet uns Fotos Eurer Lieblingsstadt an redaktion@viadavinci-citytours.com! 

 

  • Die Mahatma-Ghandi-BrueckeDie Mahatma-Ghandi-Bruecke
  • Hafenanlagen
Hafenanlagen
  • Blick zu den Landungsbruecken
Blick zu den Landungsbruecken
  • Aida Blue
Aida Blue
  • ElbphliharmonieElbphliharmonie
  • Elbphilharmonie
Elbphilharmonie
  • Blick auf Michel u. Gruner und Jahr
Blick auf Michel u. Gruner und Jahr
  • Mississippi Queen auf der Elbe
Mississippi Queen auf der Elbe

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Citytour Hamburg 

Vom Hamburger Rathaus zur Alten Börse

Kindle Stadtführung Hamburg: Vom Rathaus zur Alten BörseAuf diesem Stadtrundgang erleben wir 1000 Jahre Hamburger Stadtgeschichte. Sie führt uns entlang der Schnittstelle zwischen Hamburger Alt- und Neustadt. Wir erfahren spannende Details über die Entstehung des Hamburger Rathauses,  die modernen Einkaufspassagen am Neuen Wall und die uralten historischen Stätten Hamburgs wie den Hopfenmarkt, die Nikolaikirche oder die Trostbrücke. 

Plätze, Fleete, Brücken, Gebäude, Straßen und Persönlichkeiten geben einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Stadt, die sich im Laufe der Jahrhunderte vielfach gewandelt hat. Allein die weitreichenden Zerstörungen durch den Großen Brand im Jahre 1842 und durch den Zweiten Weltkrieg zwangen die Stadt zweimal innerhalb von einhundert Jahren zu einem fast vollständigen Neuaufbau der Innenstadt. So finden wir nur noch wenig wirklich alte Bau-Substanz.

Wir haben jedoch etwas genauer hingesehen und dabei zahlreiche interessante Orte und Geschichten entdeckt, die uns zu dieser Zusammenstellung führten. So ist eine kurzweilige Entdeckungstour durch den Hamburger Stadtkern entstanden.

Dieses Buch ist bei verschiedenen eBook-Anbietern erhältlich. → Hier geht es zu einer vollständigen Übersicht.

 

Auszug der Sehenswürdigkeiten unserer CityTour Hamburg: Vom Rathaus zur Alten Börse:

  • Die TourDie Tour
  • Das Hamburger Rathaus - City HallDas Hamburger Rathaus - City Hall
  • Der Rathausmarkt
Der Rathausmarkt
  • Denkmal Heinrich HeineDenkmal Heinrich Heine
  • Die Rathausschleuse am AlsterfleetDie Rathausschleuse am Alsterfleet
  • Das KriegerdenkmalDas Kriegerdenkmal
  • Die alte PostDie alte Post
  • Hummel-Hummel - Mors-MorsHummel-Hummel - Mors-Mors
  • Das Goertzpalais 
Das Goertzpalais
  • Der HopfenmarktDer Hopfenmarkt
  • Die NikolaikircheDie Nikolaikirche
  • Der Heilige Ansgar an der TrostbrückeDer Heilige Ansgar an der Trostbrücke
  • Der Hygieia-Brunnen im Innenhof des RathausesDer Hygieia-Brunnen im Innenhof des Rathauses
  • Die berühmten AlsterschwäneDie berühmten Alsterschwäne

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Citytouren in Hamburg:

→ Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf einen Blick

 

Das Hamburger Rathaus

Nach dem Großen Brand 1842 wurde die heutige Fläche des Rathausmarktes als Standort für das neue Rathaus auserkoren.Die Realisierung des Neubaus verzögerte sich aufgrund der Haushaltslage jedoch um mehrere Jahre. Der Senat und die Bürgerschaft tagte zunächst in den Räumen des Waisenhauses in der Admiralitätsstraße. Die 600 Waisenkinder wurden nach Harvestehude verlegt. 1854 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, der sich großer Anteilnahme von Architekten und Bevölkerung erfreute. Der erste Preis ging an den Entwurf von George Gilbert Scott aus London, der auch die Hamburger Nikolaikirche baute.

Es kam aber immer noch nicht zur Durchführung des Neubaus. Stattdessen richtete sich die Behörde im alten Waisenhaus noch fester ein. Da in der neuen Hamburger Verfassung eine räumliche Trennung von Senat und Bürgerschaft vorgesehen war, bezog die Bürgerschaft schließlich einige Räume im Haus der Patriotischen Gesellschaft an der Trostbrücke.

Inzwischen war man im Jahr 1876 angelangt. Es erfolgte eine erneute Wettbewerbs-Ausschreibung, woraufhin 126 Entwürfe eingingen. Der erste Preis der Jury ging an die Architekten Mylius & Bluntschli aus Frankfurt.Wiederum kam es nicht zur Bauausführung, da lange Zeit diskutiert wurde, welche Behörden in dem neuen Rathaus untergebracht werden sollte. Letztendlich wurde beschlossen, in dem neuen Rathaus nur die Sitzungssäle von Senat und Bürgerschaft, das Staatsarchive, Repräsentationsräume und die Finanzbehörde unterzubringen.

Im Jahr 1880 gab es einen neuen, gemeinschaftlichen Entwurf von 9 Architekten: Haller, Grotjan, Hansen, Hauers, Lamprecht, Meerwein, Robertson, Stamman und Zinnow. Es vergingen weitere fünf Jahre bis die Bürgerschaft am 3. Juni 1885 endlich die Ausführung des Rathausbaus nach den Plänen der Architektengemeinschaft genehmigte. Lamprecht und Robertson waren inzwischen verstorben, so dass noch sieben Architekten verblieben, die den Bau umsetzen sollten.

Der Grundstein wurde am 6. Mai 1886 gelegt. Als der Grund ausgehoben wurde stieß man auf alte Fundamente der Alsterburg, die hier im 11. Jh. gebaut wurde. 4000 Eichenrammpfähle mit je 12 m Länge wurden in den Boden geschlagen und darauf eine Platte gesetzt. Die Kosten des neuen Rathauses betrugen ca. 10 Millionen Mark.

Quelle: Der große Brand und der Wiederaufbau von Hamburg, Autor: Julius Faulwasser, Hamburg 1892, Otto Meißner Verlag

 

→ Städtereisen nach Hamburg

 

  • Hamburger Rathaus 
Hamburger Rathaus
  • Die Rathausuhr
Die Rathausuhr
  • Der Hygieia-BrunnenDer Hygieia-Brunnen
  • Skulpturen und Spitztürmchen
Skulpturen und Spitztürmchen
  • TurmTurm
  • Im Innenhof
Im Innenhof
  • Turmgiebel
Turmgiebel
  • St.Paulus
St.Paulus
  • Löwe mit Wappen
Löwe mit Wappen
  • SkulpturSkulptur
  • HandelskammerHandelskammer
  • PortalschmuckPortalschmuck
  • Karl der GrosseKarl der Grosse

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Citytour Hamburg Neustadt

Der Stadtteil Neustadt in Hamburg bezeichnet das Stadtgebiet westlich des Rathausmarktes bis zu den Wallanlagen und zur Nikolaikirche. Die ersten Ansiedlungen in diesem Hamburger Stadtteil begannen im 11. Jh. als Pendant zur erzbischöflichen Altstadt. Die Neustadt wurde auch die gräfliche Stadt genannt. Zentrum der Neustadt war die Neue Burg, die sich am Hamburger Hopfenmarkt befand, unweit des heutigen Mahnmals der Nikolaikirche. Die erste Nikolaikirche stand etwas versetzt zur heutigen. Bei aktuellen Ausgrabungen in 2014/2015 wurden die Fundamente dieser ersten Nikolaikirche freigelegt. Sie traten durch den Abriss eines Geschäftsgebäudes zutage. Hierbei stießen die Archäologen des Helms Museums auf sensationelle Funde und Reste des Neuen Walls, die zu neuen Erkenntnissen über die Stadthistorie führten.  

 

Citytouren in der Hamburger Neustadt:

→ Der Opernboulevard am Dammtor

→ Das Gängeviertel in der Neustadt

→ Ausgrabungen an der Neuen Burg in 2015

→ Zu unserem eBook mit der Stadtführung: Vom Rathaus zur Alten Börse

 

 

 

 

 

 

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