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Citytour Hamburg

Die Hamburger Speicherstadt - UNESCO Weltkulturerbe

Der Zollanschluss Hamburgs im Jahr 1888 an das Deutsche Zollgebiet setzte eine wichtige Zäsur für die Handeltreibenden in Hamburg und räumte der Hansestadt das Privileg ein, eine Freihandelszone einzurichten. Alle Speicher und Lagerhäuser, die sich bis dahin überwiegend an den Fleeten der Innenstadt befanden, sollten daraufhin in die Freihandelszone verlagert werden.

Impressionen aus der Hamburger Speicherstadt:

Der Hamburger Senat entschied, die Freihandelszone auf die vorgelagerten Brookinseln zu verlegen. Diese waren jedoch dicht besiedelt, 16.000 bis 20.000 Menschen lebten dort in engen barocken Fachwerkhäusern. Ohne Rücksicht mussten sich die Menschen eine neue Bleibe suchen. Die meisten von ihnen zogen in die bereits übervölkerte Innenstadt. Die sich dadurch noch verschärfenden hygienischen Verhältnisse in den Gängevierteln der damaligen Hamburger Innenstadt wurden zum Auslöser der tragischen Cholera-Epidemie 1892.

Als der Bau der Speicherstadt im Jahr 1882 begann und die Kaufleute der Stadt ihre Lagerhäuser in das neue zollfreie Gebiet verlegten, entfiel der zeitaufwändige Transport der Waren per Schuten und Ewer in die alten Kontore an den Fleeten der Innenstadt. Im Jahre 1913 stieg der Hamburger Hafen zum drittgrößten Hafen nach New York und London auf. 25.000 Menschen arbeiteten hier damals als Schauerleute, Winschmänner, Kranführer, Lademeister, Wäger, Tallymänner, Ewerführer, Quartiersleute, Küper, Speicherarbeiter usw.. Heute sind noch etwa 2000 Menschen im Hafen beschäftigt.

Gut 100 Jahre behielt die Speicherstadt ihre Funktion als Freihandelszone. Ab 2003 wandelt sie sich zu einem Event-Viertel. In der Speicherstadt befinden sich zwar noch zahlreiche Teppichhändler, doch die Wandlung der alten Gebäude und ihre Nutzung als Museen, Restaurants, Cafés, Büros und Einzelhandelsgeschäfte hat – unter Wahrung des historischen Charakters – schon lange ihren Lauf genommen. 

Am 5.7.2015 erhielt die Hamburger Speicherstadt, gemeinsam mit dem Chilehaus die Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe.

Interessiert an einer Städtereise nach Hamburg? Die Speicherstadt ist ein Muss für jeden Hamburg Besucher!

Gebäude in der Speicherstadt:

Das Internationale Maritime Museum Hamburg wurde 2008 im ehemaligen Kaispeicher B eröffnet. Es liegt zwischen Brooktorhafen und Magdeburger Hafen. In dem ältesten erhaltenen Speicher wurden auf acht Böden mit einer Fläche von 11.000 Quadratmetern Tee, Kaffee und Getreide gelagert. Binnenschiffe konnten direkt am Gebäude anlegen und gelöscht werden. Zur Landseite hin hatte der Speicher eine direkte Anbindung an die Eisenbahn, so dass die Waren zügig umgeschlagen werden konnten.

Im Museum sind Exponate einer privaten Sammlung von Prof. Peter Tamm, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG, zu bewundern. Sie geben ein einmaliges Zeugnis der Schifffahrts- und Marinegeschichte ab. Seit August 2012 verfügt das Maritime Museum über einen eigenen Schiffsanleger für Hafenbarkassen. Dafür wurden ein historischer Arbeitsponton aus dem Jahre 1909 sowie eine alte Zollbrücke von 1887 restauriert und im Magdeburger Hafen installiert.

Speicherblöcke: Die Architekten Hanssen & Meerwein erbauten in den Jahren 1905 bis 1907 den Speicherblock V. Hervorzuheben ist die für die Speicherstadt ungewöhnliche, zweifarbig gestaltete Fassade sowie die halbrunden Feuer- oder Westfalentürme auf der Fleetseite, die bei Einbruch der Dunkelheit wunderschön illuminiert sind.In diesem Kontorhaus werden heute überwiegend Orientteppiche gelagert. Von ehemals etwa 300 in der Speicherstadt ansässigen Teppichhändlern sind nur noch ca. 50 Firmen verblieben.

Bei St. Annen 1: Hier befindet sich der Sitz der Hamburger Hafen und Lagerlogistik HHLA (früher Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft HFLG). In ähnlicher Architektur wie das Hamburger Rathaus, nämlich Niederländische Renaissance, ließ die HHLA das so genannte Rathaus der Speicherstadt errichten. 1903 wurde es eingeweiht.

Fleetschlösschen: Das eingeschossige Satteldachhäuschen diente ursprünglich als Kontrollposten der Feuerwehr. An der Wasserseite führen zu beiden Seiten des Gebäudes Steinstufen hinunter an das Brooksfleet. Heute lädt hier ein kleines Restaurant zu einer Erholungspause ein. (Öffnungszeiten: tgl. 8 – 20 Uhr).

Am Sandorkai 1: Das schlossähnliche Gebäude wurde 1886/87 gebaut. Bis 1904 war es Verwaltungssitz der Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft. Die HFLG, heute HHLA, wurde 1885 anlässlich des bevorstehenden Zollanschlusses Hamburgs an das Deutsche Reich gegründet. Ihre Aufgabe war es, Lagerflächen im neuen Freihafen zu schaffen und zu verwalten. Die Skulptur Maria und ihre Mutter in einer Gebäude-Nische auf der Fleetseite soll an die St.-Annen-Kapelle erinnern, die hier in der Nähe stand.

Das Kesselhaus am Sandtorkai lieferte die Dampfenergie, mit der die Pumpen für die Windenhydraulik und die Generatoren für die elektrische Beleuchtung der Speicherstadt angetrieben wurden. Seit dem Jahr 2000 dient das Kesselhaus als Informationszentrum für die Hafencity. 2001 wurden die zerstörten Schornsteine, die ursprünglich massiv waren, durch Gitterkonstruktionen aus Stahl ersetzt.

  • Blick von der Busanbrücke zur SpeicherstadtBlick von der Busanbrücke zur Speicherstadt
  • Am ZollkanalAm Zollkanal
  • Ansicht der Speicherstadt von der HafenCity ausAnsicht der Speicherstadt von der HafenCity aus
  • Sandtorkai Nr. 1Sandtorkai Nr. 1
  • Die Hauptverwaltung der HHLA, Bei St. Annen 1Die Hauptverwaltung der HHLA, Bei St. Annen 1
  • Hauptverwaltung der HHLAHauptverwaltung der HHLA
  • Das KesselhausDas Kesselhaus
  • Internationales Maritimes MuseumInternationales Maritimes Museum
  • Der älteste erhaltene Speicher - Kaispeicher BDer älteste erhaltene Speicher - Kaispeicher B
  • KibbelstegbrückeKibbelstegbrücke
  • Die Markthalle - ein RestaurantDie Markthalle - ein Restaurant
  • Das FleetschlösschenDas Fleetschlösschen
  • Speicher in der Holländischen ReiheSpeicher in der Holländischen Reihe
  • Fassade am WandrahmsfleetFassade am Wandrahmsfleet
  • Der Block V in der SpeicherstadtDer Block V in der Speicherstadt
  • Block XBlock X
  • Holländische ReiheHolländische Reihe
  • Das WasserschlösschenDas Wasserschlösschen
  • Das WasserschlösschenDas Wasserschlösschen
  • Das WandrahmsfleetDas Wandrahmsfleet
  • Speicher-Türmchen am WandrahmsfleetSpeicher-Türmchen am Wandrahmsfleet
  • Das WasserschlossDas Wasserschloss
  • Speicherstadt mit Walimex Fisheye ObjektivSpeicherstadt mit Walimex Fisheye Objektiv
  • Teppichhandel in der SpeicherstadtTeppichhandel in der Speicherstadt
  • Hamburg DungeonHamburg Dungeon
  • Treppenhaus eines SpeichersTreppenhaus eines Speichers
  • Boden 1 statt 1. EtageBoden 1 statt 1. Etage
  • FassadenansichtFassadenansicht
  • Drei unterschiedliche TürmchenDrei unterschiedliche Türmchen
  • Am BrooksfleetAm Brooksfleet
  • Die Wilhelminenbr&uumlcke am KehrwiederfleetDie Wilhelminenbrücke am Kehrwiederfleet

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Linksammlung: Sehenswertes in der Hamburger Speicherstadt:

Kaffeerösterei, Kehrwieder 5

Teekontor, Dienerreihe 4

Gewürzmuseum Spicy´s, Am Sandkorkai 34

Hamburg Dungeon, Kehrwieder 2

Miniatur-Wunderland, Kehrwieder 2

Internationales Maritimes Museum

Der Hamburger Jedermann in der Speicherstadt

eBooks von VIADAVINCI-CityTours

 

 

 → Städtereisen nach Hamburg

 

HafenCity Hamburg - Ein Stadtrundgang

Citytour Hamburg

HafenCity Hamburg - Ein Stadtrundgang

Ein Spaziergang durch die Hafencity Hamburg als eBook, herausgegeben von VIA DA VINCI

 

HafenCity HamburgAls 1866 in Hamburg der Sandtorhafen eröffnet wurde, galt dieser als einer der modernsten und schnellsten Warenumschlagsplätze der Welt. Heute sind wir, mit dem Bau der HafenCity, Zeugen des größten Stadtentwicklungsprojektes in Europa. Auf einer Fläche von 157 Hektar sollen hier in maritimer Atmosphäre zukünftig 12.000 Menschen wohnen und ca. 40.000 Menschen arbeiten. Für das gesamte Gebiet ist eine Bebauungszeit bis zum Jahr 2025 geplant. Fertig gestellt sind aktuell große Teile der Quartiere Am Sandtorkai/Dalmannkai, Am Sandtorpark/ Grasbrook, Brooktorkai/Ericus, Strandkai und das nördliche Überseequartier. Das Elbtorquartier, auch das „Wissensquartier“ der HafenCity genannt, befindet sich derzeit im Bau.

Unsere CityTour „HafenCity Hamburg“ führt uns durch die oben genannten Quartiere und beschreibt bilderreich Gebäude und Plätze dieses neuen Hamburger Stadtteils. Dabei gehen wir auch auf die Geschichte dieses ehemaligen Hafenareals ein, das Ende des 19. Jahrhunderts den Ausspruch: Hamburg – das Tor zur Welt mitbegründete. Die Gesamtlänge des Rundgangs beträgt ca. 2,5 km.

Dieses eBook ist erhältlich:

Bei amazon als Kindle eBook

 

→ Citytour Hamburg: Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt

→ Weitere eBooks von VIA DA VINCI

Citytour Hamburg - eine Barkassenfahrt durch Hamburgs Fleete

Unsere Barkassenfahrt beginnt am Jungfernstieg (01). Auf der Binnenalster (02) haben wir einen wunderbaren Blick auf die Lombardsbrücke. Wir steuern die Reesendammbrücke an, im Hintergrund zu sehen: das Hamburger Rathaus (03), und fahren unter der Reesendammbrücke hindurch (04).

 Die Traditionsbarkasse St. Georg  Reger Barkassenverkehr auf der Binnenalster  Fahrt Richtung Reesendammbrücke - im Hintergrund das Hamburger Rathaus

 

Wir gelangen zur Kleinen Alster (05). Hier tummeln sich gerne die berühmten Alsterschwäne und auf den Alstertreppen die Touristen. Nachdem wir die Rathausschleuse passiert haben, "schippern" wir auf dem Alsterfleet (06).

Wir fahren von der Binnenalster auf die Kleine Alster  Auf der Kleinen Alster tummeln sich gerne die Alsterschwäne   Auf dem Alsterfleet hinter der Rathausschleuse

 

An der Stadthausbrücke (07). Zwischen den Pfeilern des roten Backsteingebäudes im Vordergrund, ist das Görtzpalais am Neuen Wall zu sehen. Es gehörte zum ehemaligen Stadthaus, das im Dritten Reich Sitz der Gestapo-Zentrale in Hamburg war.

Die Brücke im Hintergrund ist die Heiligengeistbrücke (08), erbaut 1883 bis 1885 und benannt nach dem Heiligen-Geist-Hospital, das hier in der Nähe stand. Links sehen wir das Hotel Steigenberger.

Wir befinden uns immer noch auf dem Alsterfleet und passieren die Schaartorschleuse (09). Das Schaartor war eines der zehn mittelalterlichen Stadttore Hamburg.

Bei der Stadthausbrücke nahe Neuer Wall. Links schaut der Görtzpalais durch die Backsteinstreben des Hotels Steigenberger  Wir passieren das Hotel Steigenberger - im Hintergrund liegt die Heiligengeistbrücke  In der Schaartorschleuse

 

Nachdem wir die Schaartorschleuse passiert haben, erreichen wir den Binnen- oder Niederhafen (10). Hier liegen Sportboote, Segelschiffe und Barkassen. Der Binnenhafen war vor der Eröffnung des Sandtorhafens im Jahre 1866, der bedeutendste Warenumschlagsplatz Hamburgs.

Wir sind gerade in den Kehrwiederfleet eingebogen, dem Tor zur Speicherstadt. Das Gebäude dort oben, auf der Kehrwiederspitze, ist die Hafenpolizeiwache 2 (11), bundesweit bekannt geworden durch die Fernsehsendung "Notruf Hafenkante". Die Brücke ist die Niederbaumbrücke - nach rechts geht’s Richtung Baumwall, nach links Richtung HafenCity.

Fahrt durch den Kehrwiederfleet/ Wandrahmsfleet (12). Im Hintergrund sehen wir die Kibbelstegbrücken, die die HafenCity mit der Innenstadt verbinden.

Wir verlassen das Alsterfleet, im Hintergrund erblicken wir die Katharinenkirche  Einfahrt in den Kehrwiederfleet, vorbei an der Hafenpolizeiwache und die Niederbaumbrücke  Auf dem Kehrwiederfleet

 

(13) Fassadenansicht in der Speicherstadt und (14) Giebeltürmchen der Speicher am Wandrahmsfleet.

Das Wasserschlösschen (15) zwischen dem Wandrahmsfleet rechts und dem Holländischbrooksfleet links. Das Gebäude diente im 19. Jahrhundert als Wohn- und Werkshaus für die Windenwärter. Mit Hilfe von Winden wurden Güter in die Speicher transportiert, denn es gab seiner Zeit keine Lastenaufzüge. Die Winden mussten dementsprechend gewartet werden. So war im Wasserschloss auch eine Schmiede untergebracht.

Die typischen Fassaden der Speicher  Filigrane Giebeltürmchen am Wandrahmsfleet  Das Wasserschloss zwischen Wandrahmsfleet und Holländischbrookfleet

 

Durch den Oberhafen (16) geht es an den Deichtorhallen vorbei (17), hinein in den Ericusgraben. Von hier aus haben wir einen Blick auf das „Rathaus der Speicherstadt“ (18), dem Hauptgebäude der HHLA (Hamburger Hafen- und Lagerhaus Gesellschaft).

Im Oberhafen  Die Deichtorhallen, urspr. als Markthallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs erbaut.  Das "Rathaus" der Speicherstadt, Sitz der HHLA

 

Wir passieren das Internationale Maritime Museum (19), den ehemaligen Kaispeicher B, dem ältesten erhaltenen Speicher der Speicherstadt.

Wir biegen in den Magdeburger Hafen ein, werfen einen ersten Blick auf die (20) Elbphilharmonie und genießen anschließend typisches Hamburger Hafenambiente (21,22,23)

Internationales Maritimes Museum im ehemaligen Kaispeicher   Die Elbphilharmonie   Entlang der Kais des Hamburger Hafens

Blick von der Barkasse auf die riesigen Containerschiffe    Entlang der Kaianlagen   Wir passieren den Strandkai hier stand bis Ende der 80er Jahre das Hamburger Gaswerk

 

Wir fahren am Strandkai vorbei und werfen einen Blick auf das preisgekrönte Unileverhaus und den Marco-Polo-Tower (24). Die Spitze des Strandkais ist nach wie vor unbebaut.

Vorbei an der Elbphilharmonie (25), die auf den Grundmauern, des ehemaligen Kaiserspeichers oder Kaispeichers A steht, biegen wir in den Sandtor- oder Traditionsschiffhafen ein. Der Sandtorhafen wurde 1866 eröffnet und galt damals als einer der schnellsten und modernsten Waren-Umschlagsplätze der Welt. Der Bereich rund um den Sandtorhafen (26) war 2003 der erste fertiggestellte Bereich der neuen HafenCity.

Elbphilharmonie   Viel Betrieb im Niederhafen   Traditionsschiffe im Sandtorhafen

 

Heute ist er Liege- und Ankerplatz für Traditionsschiffe wie das Feuerlöschboot Repsold, Baujahr 1941 oder das Dampfschiff Schaarhörn aus dem Jahre 1908.

Mit einem letzten Blick auf die Elbphilharmonie (28) geht es nun wieder zurück Richtung Jungfernstieg.

                                 Elbphilharmonie 

 

Citytouren in Hamburg auf einen Blick:

→ Citytour Hamburg: Hamburger Sehenswürdigkeiten und Attraktionen 

 

 

 

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VIADAVINCI-CityTours zeigt Fotos und Information aus Städten aller Kontinente, zur Verfügung gestellt von Reisenden und Einwohnern, von Fans und Kunden.

Die Redaktion nimmt die Fotos und Infos per email oder CD entgegen, ergänzt Informationen und bereitet sie für die Webseite auf. So entsteht eine CityTour-Plattform, die bekannte und weniger bekannte Städte abseits der üblichen Touristenpfade vorstellt. E-Mail: redaktion@viadavinci-citytours.com. Wir freuen uns auf Dich!

Citytour Hamburg

CityTour Hamburg: Sehenswürdigkeiten und Highlights

Hamburg hat Einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Ob Hamburger Hafen und Speicherstadt mit maritimen Flair, Szeneviertel wie die Schanze und Ottensen oder die noblen Stadtteile wie Blankenese und Eppendorf. Jeder Stadtteil hat seinen ganz individuellen Reiz.

Wir stellen Stadtteile und lohnenswerte Ausflüge vor, so dass Ihr eure ganz persönlichen Highlights herausfiltern und eine Citytour durch Hamburg planen könnt.

 

Sehenswertes in Hamburg:

Hafen Hamburg: Das Tor zur Welt Citytour Hamburg: Containerterminal Hafen HamburgContainerterminal Hafen Hamburg

Der Hafen ist seit Jahrhunderten die Lebensader der Stadt. Ihm verdankt Hamburg seinen Aufstieg zu einem der größten Handelsplätze weltweit
Sehenswert ist der Hamburger Hafen vor allem von Bord eines Schiffes. Zahlreiche Hafenrundfahrten starten von den Hamburger Landungsbrücken. Die Auswahl ist groß: von der offenen Barkasse bis zum Raddampfer ist alles dabei, natürlich mit gutgelaunten Hafenkapitänen, die über genaue Kenntnisse der großen Pötte verfügen, die regelmäßig in den Hamburger Hafen einfahren, und die gerne aus dem Nähkästchen plaudern und Geschichten rund um den Hamburger Hafen „vertellen“.

Speicherstadt Hamburg: Meisterwerk auf EichenpfählenCitytour Hamburg Speicherstadt: HHLA Hauptverwaltung

Die Hamburger Speicherstadt entstand Ende des 19. Jh. auf den vorgelagerten Inseln Hamburgs, die bis dahin mit Wohnhäusern bebaut waren. Die damaligen Gängeviertel dieses Areals mussten den neuen Lagerhäusern aus Backstein weichen. Durch den Anschluss Hamburgs an den Deutschen Zollverein wurde die Speicherstadt zur Freihandelszone erklärt. Die Lagerhäuser an den Fleeten der Innenstadt zogen in die Speicherstadt um.
Heute steht die denkmalgeschützte Speicherstadt Hamburg kurz vor der Ernennung zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Funktion als Warenlager ist so gut wie eingestellt. Seit dem Ende der Freihandelszone Speicherstadt im Jahr 2003 wandelt sie sich zum Eventviertel. Mit den Hamburg Dungeons (Gruselkabinett), dem Miniaturwunderland (Modelleisenbahn), dem Dialog im Dunkeln, dem Gewürzmuseum oder dem Internationalen Maritimen Museum wurde die Stadt belebt und ist heute ein Anziehungspunkt für Hamburg-Besucher.

Hamburg Innenstadt: Einkaufsparadies und KontorhausviertelCitytour Hamburg Innenstadt: Alsterpavillon am Jungfernstieg

Die Innenstadt Hamburgs wird geprägt durch die Binnenalster, den Jungfernstieg und natürlich durch das Hamburger Rathaus. Hier pulsiert das Leben. Die Mönckebergstraße, die den Rathausmarkt mit dem Hamburger Hauptbahnhof verbindet, ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Einmalig ist das Flair auf und rund um den Jungfernstieg mit zahlreichen Einkaufspassagen, den venezianisch angehauchten Alsterarkaden an der Kleinen Alster und dem Neuen Wall, eine der teuersten Einkaufsstraßen der Welt.

Eine Citytour durch Hamburgs Stadtteile Altstadt und Neustadt startet am Besten hier am Jungfernstieg, der gleichzeitig eine der Hauptverkehrsknotenpunkte ist. Von hier aus sind viele Hamburger Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen: Das Kontorhausviertel mit dem Chile Haus, das Hamburger Rathaus, die Speicherstadt Hamburg, die Altstadt mit der Nikolaikirche und der Deichstraße und er jüngste Hamburger Stadtteil, die HafenCity.

Hamburg Hafencity: Der jüngste Stadtteil HamburgsCitytour Hamburg: Hafencity Hamburg Sumatra Gebäude

Noch hat sie es schwer, die Herzen der Hamburger zu erobern. Viel Glas, viel Stein, wenig Grün und die derzeit noch überwiegenden Bürogebäude verbreiten noch keine Wohlfühlatmosphäre. Die ansässigen Geschäfte klagen über mangelnde Laufkundschaft. Die Touristen, die durch die Kreuzfahrtschiffe und das Cruise Terminal direkt in der HafenCity landen, bilden noch keine ausreichende Geschäftsgrundlage.  Die neue HafenCity entsteht auf dem Areal des Großen Grasbrooks, rund um den ehemaligen Sandtorhafen und Grasbrookhafen. Die alten Hafenanlagen wurden bis auf das Gebäude des Hafenamtes komplett abgerissen und seit 2001 neu bebaut. Die Gesamtplanungen reichen hinein bis ins Jahr 2025. Unweit der HafenCity liegt der Kleine Grasbrook. Diese Elbinsel spielt bei den Planungen zur Bewerbung Hamburgs für die Olympiade 2024 eine wesentliche Rolle.
Bei schönem Wetter lockt die HafenCity auch die Hamburger selbst an, die hier gerne entlang des Dalmannkais bummeln. Auf der Kehrwiederspitze befindet sich das imposante Bauwerk der neuen Hamburger Elbphilharmonie, die im Jahre 2017 nun endgültig eröffnet werden soll.

Hamburg St. Pauli: Der Hamburger BergCitytour Hamburg: Hamburg St. Pauli Grosse Freiheit

Der Stadtteil St. Pauli liegt auf einer Anhöhe. Der Hamburger Berg ist heute der Name einer Straße, in der sich einige Szene-Restaurants bzw. Gaststätte befinden. Zur Elbe hin geht es bergauf bis zur Hafenstraße und dem Fiction Park. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick hinunter auf die Elbe und die Hafenanlagen am gegenüberliegenden Ufer.
Wer eine Citytour durch St. Pauli plant, sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen. Der Mittelpunkt von St. Pauli ist die Reeperbahn mit dem Spielbudenplatz und davon abgehend die Große Freiheit und der Hans Albers Platz. Direkt an der Reeperbahn liegen das Wachsfigurenkabinett Panoptikum, das Schmidt´s Theater, das St. Pauli Theater, das Schmidt´s Tivoli und die Davidwache, die Polizeiwache von St. Pauli.

 

Noch mehr Highlights in Hamburg: Szeneviertel, Stadtteile, Außenalster und ParksCitytour Hamburg: Schanzenviertel Hamburg Rote Flora

Weitere Sehenswürdigkeiten und Attraktionen Hamburgs verteilen sich auf das erweiterte Stadtgebiet. Dazu zählt natürlich der weltbekannte Tierpark Hagenbeck, der Stadtpark mit dem Planetarium, der Friedhof Ohlsdorf, die gesamte Waterkant bis nach Hamburg Blankenese, das Schanzenviertel, das Gebiet rund um die Hamburger Außenalster mit den Stadtteilen Harvestehude, Uhlenhorst, Rotherbaum und St. Georg sowie entlang des Flusslaufes der Alster die Stadtteile Eppendorf und Winterhude.


Nicht zu vergessen: Hamburg Ottensen, im Volksmund auch Mottenburg genannt. Das ehemalige Industriedorf mit seinen Maschinen- und Fischfabriken ist ebenfalls einen Rundgang wert. Ottensen grenzt unmittelbar an Altona, das erst seit 1938 zu Hamburg gehört und ein wunderschönes Rathaus hat. Viele der ehemaligen Fabrikgebäude Ottensens wurden restauriert und neuen Nutzungen zugeführt. Sie dienen heute als Veranstaltungsräume, Kreativ-Werkstätten und Bürogebäude. Ottensen hat ein ganz eigenes Flair: in den engen, kopfsteingepflasterten Gassen und an den kleinen Plätze finden sich zahlreiche individuelle und inhabergeführte Geschäfte, die zu einer eigenen kleinen Hamburg Citytour einladen.

 

Hamburg Altona

Citytour Hamburg: Altona - Das Rathaus

In Hamburg Altona, in der Königstraße 10, befindet sich der seit 1960 denkmalgeschützte Jüdische Friedhof. Er wurde im Jahr 1611 von portugiesischen Juden angelegt und 1877 geschlossen. Der Friedhof gilt als eine der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder der Welt. Von April bis September ist der Friedhof zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 18.00, Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

In der Großen Bergstraße, einer einst sehr belebten Einkaufsstraße Altonas, die zuletzt durch die Schließung vieler Geschäfte und dem verblassten Charme der 1970er Jahre ein tristes Dasein fristete, ist neues Leben eingekehrt. Hier hat IKEA 2015 seine erste innerstädtische Niederlassung eröffnet. Dadurch wurde die Große Bergstraße für Anwohner und Geschäftsinhaber aufgewertet und ist nun wesentlich lebendiger.

Das Zentrum Altonas ist das Altonaer Rathaus mit dem Platz der Rebublik und dem Stuhlmannbrunnen aus dem Jahr 1900. Der Name stammt vom Stifter des Brunnens, Günther Ludwig Stuhlmann, dem Gründer der Altonaer Gas- und Wasseranstalt AG. Der Stuhlmannbrunnen mit den beiden Zentauren, die um einen Fisch kämpfen symbolisiert den Konkurrenzkampf der beiden Städte Hamburg und Altona (bis 1938 selbstständig) um die Vorherrschaft in der Fischerei und Fischverarbeitung.

CityTouren in Hamburg:

→ Citytour Hamburg: Der Jungfernstieg

→ Stadtrundgang: Vom Jungfernstieg in die HafenCity eBook

→ Stadtrundgang: Vom Rathaus zur Alten Börse (Handelskammer)

→ Citytour Hamburg Altona

→ Die Hamburger HafenCity 

→ Citytour Hamburger Altstadt

→ Citytour Hamburger Neustadt

→ Citytour Hamburg: Friedhof Ohlsdorf

→ Citytour Hamburg -Stadtteil Ottensen

→ Citytour Hamburg Event: Hamburg Blue Ports  

→ Citytour Hamburg: Mit dem Fahrrad entlang der Alster

→ Citytour Hamburg: Blankenese

→ Citytour Hamburg: Rothenburgsort (Elbinsel Kaltehofe)

→ Citytour Hamburg: Speicherstadt

→ Citytour Hamburg: Fleetfahrt durch Hamburg

→ Citytour Hamburg: Ausgrabungsstätte Neustadt/ Neue Burg 2015

→ Hamburgische Geschichten und Sagen 

Interessante Hamburg Links:

→ Hamburg Greeter - Komm als Gast, geh als Freund

→ Stadtteilrundgänge, vorgestellt vom Magazin Der Hamburger

 

 

Das Kesselhaus

 

 

Das Kesselhaus steht zwar geographisch in der Speicherstadt, ist jedoch ein idealer Ausgangspunkt für einen Hafencity-Rundgang.

Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die Entwicklung der Hafencity Hamburg.

Ein Modell der Hafencity gibt einen Ausblick auf den neuen Hamburger Stadtteil, der eine FlächeModell der Hafencity - Ericusspitze von 157 Hektar umfasst.

Das Areal der Hafencity ist in 10 Quartiere unterteilt, die bis 2025 fertiggestellt werden sollen:

  • Am Sandtorhafen/ Dalmannkai
  • Am Sandtorpark/ Grasbrook
  • Strandkai
  • Überseequartier
  • Elbtorquartier
  • Am Lohsepark
  • Brooktorkai/ Ericus
  • Oberhafen
  • Baakenhafen
  • Elbbrücken

 

Stand 2012 sind die Quartiere Am Sandtorhafen/ Dalmannkai und Am Sandtorpark/ Grasbrook, sowie der nördliche Teil des Überseequartiers  weitgehend fertiggestellt.

 

Historie des Kesselhauses:

Das Kesselhaus am Sandtorkai lieferte die Dampfenergie, mit der die Pumpen für die Windenhydraulik und die Generatoren für die elektrische Beleuchtung der Speicherstadt angetrieben wurden.

Seit 2000 dient das Kesselhaus als Informationszentrum für die Hafencity. 2001 wurden die zerstörten Schornsteine, die ursprünglich massiv waren, durch Gitterkonstruktionen aus Stahl ersetz.

 

Anschrift:

Am Sandtorkai 30
20457 Hamburg
Tel. 040 – 36 90 17 99

Öffnungszeiten
Di.-So.: 10-18 Uhr, Mo. geschlossen
Von Mai bis September verlängerte Öffnungszeiten: Do.: 10-20 Uhr
Eintritt frei

Webseite: http://www.hafencity.com/de/infocenter/das-hafencity-infocenter-im-kesselhaus.html

 

 

 

 

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