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Handelskammer Hamburg / Börse

Die Börse, heute Sitz der Handelskammer, konnte vor der Zerstörung des Feuers des Großen Brandes 1842 gerettet werden. Hier ein Auszug aus der Hamburg Chronik "Geschichte der Stadt Hamburg" von Dr. F.G. Gallois von 1867, Verlag William Oncken:

"Der Commerzbürger Dill aber, im Keller mit dem Wegpacken von Büchern beschäftigt, hatte den Lärm der Räumung überhört und fand, hinaufgehend, die weite Halle der Börse fast leer. Er wollte dieselbe nicht überdauern. Er wies die Aufforderung eines Offiziers, sich zu retten, zurück. Oben fand er noch Denicke und Hasse, die ihn gesucht hatten, und sie trafen vor dem Gebäude noch sieben Andere, welche in der allgemeinen Verwirrung den Ausweg nicht hatten finden können und sich der Verzweiflung hingaben.
Aber von Dill angefeuert, machten Alle aus der Noth eine Tugend und verteidigten zugleich Gebäude und Leben."

"Einen kleinen Vorrath Wasser fand man auf dem Dache, wie in der Küche des Castellans; zuletzt griff man zu den unsauberen Flüssigkeiten; Alles wurde gesammelt und in kleinsten Portionen verwendet: Der letzte Tropfen löschte den letzten Funken aus. Da auch ringsum die brennenden Häuser zusammengefallen, so stand nichts Erhebliches mehr zu fürchten. Die Geretteten läuteten ihren Jubel mit der Börsenglocke aus und steckten eine weiße Fahne aus"

  • Haupteingang der HandelskammerHaupteingang der Handelskammer
  • CommerzsaalCommerzsaal
  • BoersensaalBoersensaal
  • BoersenflurBoersenflur
  • Fenster des Boersensaals auf dem RathhausturmFenster des Boersensaals auf dem Rathhausturm
  • Konvoischiffe im EffektensaalKonvoischiffe im Effektensaal
  • Verbindungsgang zwischen Boersensaal und CommerzsaalVerbindungsgang zwischen Boersensaal und Commerzsaal
  • Die TurmuhrDie Turmuhr

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